18. März: Netzwerktreffen in Gießen

Mittwoch, 18. März 2026

Austausch über soziale Teilhabe in Vereinen und im Ehrenamt

Gießen - Wie können Vereine noch inklusiver werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, damit Menschen mit Beeinträchtigung selbstverständlich am Vereinsleben und am Ehrenamt teilnehmen können? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Netzwerktreffen der Lebenshilfe Gießen, das am Mittwoch, 18. März 2026, um 18 Uhr in den Pavillons der Sophie-Scholl-Schule in der Rödgener Straße 76 in Gießen stattfindet.

Organisiert wird das Treffen im Rahmen des durch die Aktion Mensch geförderten Projekts „Vereine werden inklusiv“ der Lebenshilfe Gießen. Projektleiter Jörg Luckert lädt gemeinsam mit Manuela Willa aus der inklusiven Ehrenamtskoordination der Lebenshilfe Gießen (Projekt "Hand in Hand") Netzwerkpartnerinnen und -partner, Vereinsvertretungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Austausch ein. Ziel ist es, Wege zu finden, wie soziale Teilhabe in Vereinen und ehrenamtlichen Strukturen weiter gestärkt werden kann. Vereine gelten als zentrale Orte der Begegnung, der Mitgestaltung und der gesellschaftlichen Integration. Gleichzeitig bestehen für viele Menschen weiterhin Hürden – etwa durch fehlende Assistenzmöglichkeiten, organisatorische Fragen oder finanzielle Herausforderungen.

Beim Netzwerktreffen sollen diese Themen gemeinsam diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden. Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde berichten zunächst Samuel Groß, Behindertenbeauftragter der Stadt Gießen, sowie Michael Volter, Behindertenbeauftragter des Landkreises Gießen, über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven in der Region. Anschließend geben Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Projekten Einblicke in ihre Erfahrungen und berichten aus der Praxis.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Assistenzleistungen für Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich der sozialen Teilhabe organisiert und genutzt werden können. Dazu sprechen Dilek Akyüz, Leiterin des Teilhabemanagements der Lebenshilfe Gießen, sowie Christina Göbel vom Familienunterstützenden Dienst über Möglichkeiten der Unterstützung und alternative Finanzierungswege. Im Anschluss besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und einen offenen Austausch. Den Abschluss bildet ein gemütliches Beisammensein, bei dem die Teilnehmenden ihre Gespräche vertiefen und neue Kontakte knüpfen können. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Mit dem Treffen möchte die Lebenshilfe Gießen gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Engagierten daran arbeiten, Teilhabe im Vereins- und Ehrenamtsleben für alle Menschen zu ermöglichen. Weitere Informationen auf www.lebenshilfe-giessen.de.