Frühlingsfest der Lebenshilfe-Waldkita Albach am Tag des Waldes
Fernwald-Albach. Die Waldkita Albach der Lebenshilfe Gießen, die „Rotkehlchen“, hat am 21. März 2026 ihr Frühlingsfest gefeiert – und damit passend am Internationalen Tag des Waldes. Gemeinsam mit Kindern, Eltern und Unterstützenden wurde der Waldplatz der Kita zu einem Ort des Miteinanders, der Naturerfahrung und des praktischen Naturschutzes.
Für das Fest hatten die Eltern ein vielfältiges Buffet vorbereitet, das mitten am Waldplatz der Kita zum gemeinsamen Beisammensein einlud. Eröffnet wurde die Feier zudem mit einer musikalischen Vorstellung der Kinder. Ein besonderer Programmpunkt war die Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Albach: Gemeinsam wurden Nistkästen für Vögel und Fledermäuse gebaut. Darüber hinaus überraschte der Verein die Waldkita mit zwei jungen Stieleichen, die anschließend zusammen mit den Kindern und Steffen Licht vom Obst- und Gartenbauverein unweit des Waldkitaplatzes eingepflanzt wurden.
„Wir haben unsere Hütte ganz in der Nähe der Waldkita und freuen uns, der Lebenshilfe und der Waldkita immer wieder helfen zu können – und vor allem auch den Kindern die Freude an Natur und Naturschutz näherzubringen. Solche gemeinsamen Aktionen sind daher eine wunderbare Sache“, sagte Mario Hilberg, 1. Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Albach.
Auch aus Sicht der Waldkita war das Frühlingsfest ein starkes Zeichen für gelebte Gemeinschaft und frühe Umweltbildung. „Gerade in einer Waldkita erleben die Kinder jeden Tag ganz unmittelbar, wie wertvoll die Natur ist. Wenn sie dann selbst Nistkästen bauen und Bäume pflanzen, wird aus diesem Erleben echtes Verstehen und Mitgestalten“, erklärte Marén Roll, Pädagogische Leitung der Waldkita Albach.
Die Waldkita Albach liegt unweit des Sportheims des TSV Albach und bietet 20 Plätze für Kinder vom dritten Lebensjahr bis zur Einschulung. Das pädagogische Konzept verbindet Naturerfahrung, Freispiel und Beteiligung: Bei Entdeckungstouren im Wald gehen die Kinder mit Becherlupen, Eimern und Bestimmungsbüchern auf Forschungsreise, in der Freispielzeit erproben sie ihre Möglichkeiten im Miteinander, und ihre Ideen fließen aktiv in den Tagesablauf ein.
Das Frühlingsfest zeigte einmal mehr, wie gut sich Naturpädagogik, Gemeinschaft und praktischer Naturschutz miteinander verbinden lassen – und wie wichtig solche Erfahrungen schon für die Jüngsten sind. Weitere Informationen zu den Kindertagesstätten der Lebenshilfe Gießen auf www.lebenshilfe-giessen.de.
