Fragen und Antworten zu Corona - Corona-FAQs (Stand November 2022)

Die Corona-Pandemie ist für alle eine noch nie erlebte Herausforderung.

Die häufig gestellten Fragen (FAQs) fassen die aktuellen Bestimmungen zusammen und berücksichtigen Fragen, die uns von Mitarbeiter*innen und Personal gestellt werden. Sie werden ständig aktualisiert. Die Oberthemen haben wir für Sie alphabetisch sortiert.

Corona-FAQs

Die Familien-Beratungsstelle berät Menschen mit Behinderung, wie sie ihre gesundheitliche Versorgung im medizinischen Notfall planen können. Das ist gerade jetzt in der Corona-Zeit besonders wichtig.

Dafür gibt es das neue Projekt „Behandlung im Voraus Planen“.

Die Familien-Beratungsstelle schreibt gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen Ihre persönlichen Wünsche auf. Hier wird besprochen: wie Sie medizinisch versorgt werden wollen, von wem und wo Sie gepflegt werden wollen, und wer sich um Sie kümmern soll. Ihre Wünsche werden in einer Patienten-Verfügung oder Vertreter-Dokumentation aufgeschrieben.
Dadurch wissen im Notfall alle Beteiligten, auch die gesetzlichen Vertreter*innen, was zu tun ist.
Petra Wagner und Stefan Lind von der Familienberatungsstelle unterstützen Sie gerne!
Telefon: 06 41 - 9 72 10 55 420 und E-Mail: bvp@lebenshilfe-giessen.de

Die Familienberatungsstelle bietet Unterstützung

Die Corona-Pandemie bringt uns alle in eine Ausnahme-Situation. Viele Menschen sind erkrankt und haben Angst um ihre Gesundheit und um ihre Angehörigen. Auch in der Lebenshilfe leiden Personen, die wir kennen, unter schweren Krankheitsverläufen. Für Familienangehörige, Mitbewohner*innen und Betreuer*innen ist das oft tragisch und schwer auszuhalten.In dieser schwierigen Zeit können Gespräche mit anderen Menschen sehr hilfreich sein. Zu uns können Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, Personal sowie Betreuer*innen Kontakt aufnehmen:

Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
Siemensstraße 6
35394 Gießen
Telefon: 06 41 - 9 72 10 55 210
E-Mail: familienberatung@lebenshilfe-giessen.de

Die COVID-19-Erkrankung von Mitarbeiter*innen in unseren Einrichtungen kann als Berufskrankheit anerkannt werden.

Grundsätzlich müssen hierfür drei Voraussetzungen vorliegen:

  • Kontakt mit SARS-CoV-2-infizierten Personen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen und
  • relevante Krankheitserscheinungen, wie zum Beispiel Fieber oder Husten, und
  • positiver Nachweis des Virus durch einen PCR-Test

Sollten Sie positiv getestet worden sein und Krankheitssymptome haben, sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt auf einen möglichen beruflichen Zusammenhang an. Ihr Arzt und wir als Ihr Arbeitgeber zeigen den Verdacht auf eine Berufskrankheit gegenüber dem zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (BGW) an.

Was ist bei der Durchführung von Präsenz-Besprechungen zu beachten?

(Aktualisiert am 30. November 2022)

Masken: Durch den längeren Aufenthalt von mehreren Personen in einem Raum steigt die Gefahr, dass Infektionen übertragen werden. Wenn die Abstandsregeln eingehalten werden (mindestens 1,50m), müssen bei Besprechungen keine Masken getragen werden. Ein freiwilliges Tragen wird besonders dann empfohlen, wenn Beschäftigten aus unterschiedlichen Einrichtungen zusammenkommen. In den Wohnstätten gilt auch bei Besprechungen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Leitungen können Erleichterungen festlegen, wenn der Kontakt zu den betreuten Personen ausgeschlossen ist.

Lüften: Während der Besprechung sollte der Raum alle 20-30 Minuten für 5-10 Minuten belüftet werden.

Testangebot: Es besteht keine Testpflicht mehr. Wir empfehlen Ihnen aber, sich vor Fortbildungen zu testen. Dafür stellen wir Selbsttests zur Verfügung.

Desinfektion: Nach jeder Besprechung werden Stühle und Tische von der Hauswirtschaft desinfiziert.

Wo kann ich einen Besprechungsraum buchen?

Unter diesem link finden Sie im Intranet Räume, die Sie buchen können: http://intranet.lebenshilfe-giessen.de/content/resrent/index.cfm/reskind.1/secid.17

Was ist bei der Buchung von Räumen zu beachten?

Bei allen Zusammentreffen ist ein entsprechend großer Raum zu wählen. Die genaue Anzahl der möglichen Personen für den jeweiligen Raum ist im Buchungsportal im Intranet angegeben.

Testpflicht für Beschäftigte in voll- und teilstationären Einrichtungen

(Aktualisiert am 30. November 2022)

Beschäftigte in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung behinderter Menschen müssen mindestens dreimal pro Woche einen Testnachweis vorliegen. Als Nachweis gelten ein überwachter Selbsttest, ein Test im Rahmen der Arbeitgebertestung durch geschulte Personen sowie ein Test in einem Testzentrum.

Die in den Einrichtungen betreuten Personen (Bewohner der Wohnstätten, Mitarbeiter der Werkstätten) sind nicht verpflichtet, sich testen zu lassen. Wir bieten aber weiterhin kostenlose Tests an.

Kann ich einen Schnelltest bei der Lebenshilfe Gießen machen lassen?

(Aktualisiert am 30. November 2022)

In allen Einrichtungen der Lebenshilfe werden kostenlose Schnelltests für die Beschäftigten angeboten.

Wir empfehlen allen Beschäftigten, sich mindestens einmal pro Woche und wenn möglich zweimal pro Woche testen zu lassen, auch wenn Sie geimpft oder genesen sind. Wenn in Ihrer Einrichtung kein regelmäßiges Testangebot besteht, können Sie sich einen Laientest von Ihrer Leitung geben lassen und sich selbst testen. Das ist nicht ganz so sicher wie die Schnelltests, aber besser, als gar kein Test.

Wer darf die Schnelltests durchführen?

Die Tests dürfen nur durch fachkundiges Personal durchgeführt werden, das vorher in der Anwendung geschult wurde. Diese Schulungen werden von Frau Esser in den Einrichtungen durchgeführt.  Die Leitungen können mit Frau Esser Termine vereinbaren.

Was passiert nach einem positiven Testergebnis?

(Aktualisiert am 30.11.2022)

In vielen Einrichtungen der Lebenshilfe haben Sie die Möglichkeit, nach einem positiven Schnelltest direkt einen PCR-Test machen zu lassen. Dafür sind viele Personen geschult.

Nach einem positiven Testergebnis (Schnelltest oder PCR-Test) müssen Sie einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen. Die Maske kann im Freien abgenommen werden, wenn der Abstand zu anderen Personen, die nicht auch positiv sind oder in Ihrem Haushalt leben, mindestens 1,50m beträgt.

Kinder unter 6 Jahren, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Menschen mit Hörbehinderungen müssen keine Masken tragen.

Wenn Sie Symptome einer Covid-Erkrankung haben, sollten Sie keinen Kontakt zu anderen Menschen haben. Das ist eine Empfehlung.

Bitte tragen Sie die Maske, bis Sie mindestens 48 Stunden keine Symptome einer Covid-Erkrankung hatten. Maximal sollen Sie die Maske 10 Tage tragen.

Wenn Sie in einer Wohnstätte, Werkstatt oder Tagesförderstätte arbeiten, dürfen Sie dort nach einem positiven Test mindestens 5 Tage nicht arbeiten. Sie dürfen erst wieder arbeiten, wenn Sie ein negatives Testergebnis haben (Schnelltest aus dem Testzentrum oder PCR-Test). Dieses müssen Sie dem Gesundheitsamt vorlegen (z. B. per E-Mail an corona@lkgi.de). Auch hier wird empfohlen, erst wieder zu arbeiten, wenn man 48 Stunden keine Symptome einer Covid-Erkrankung hatte.

Wie verhalte ich mich nach einem negativen Testergebnis?

Bitte denken Sie daran, dass ein Schnelltest immer nur eine Momentaufnahme ist. Für ein positives Testergebnis ist eine Mindestmenge an Viren-Material erforderlich. Manchmal sind zu wenig Viren vorhanden, weil Sie sich erst vor Kurzem angesteckt haben. Dann ist der Test heute negativ, kann aber in einigen Tagen positiv sein. Halten Sie sich deshalb weiter an die Hygieneregeln, halten Sie die Abstände ein, tragen Sie Masken und meiden Sie Kontakte. Achten Sie bei sich auf Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Verlust des Geschmacksinns usw. Sollten diese Symptome auftreten, sprechen Sie mit einem Arzt.

Müssen Personen, die schon corona-positiv waren, weiterhin getestet werden?

Wir wissen inzwischen, dass auch Geimpfte oder Genesene erkranken und andere Personen anstecken können, obwohl sie vielleicht selbst keine Symptome haben. Deshalb sollten sich auch diese Personen regelmäßig testen lassen.

Was gilt für Besucher in den Wohnstätten, Werkstätten und Tagesförderstätten?

(Aktualisiert am 30.11.2022)

Sie dürfen die Wohnstätten, Werkstätten und Tagesförderstätten nach einem positiven Testergebnis mindestens 5 Tage nicht betreten. Sie müssen bei jedem Besuch einen negativen Testnachweis vorlegen.

(Aktualisierung: 12. April 2022)

Für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe wird eine zweite Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) empfohlen. Diese sollte frühestens 3 Monate nach der ersten Boosterimpfung erfolgen. Die Empfehlung gilt auch für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Bewohnern. Diese sollten allerdings mindestens 6 Monate nach der ersten Boosterimpfung warten.

Die Einrichtungen der Lebenshilfe stehen mit dem Impfzentrum in Kontakt, um für die betroffenen Personen die Impfung zu organisieren.

Wer nach der ersten Auffrischungsimpfung an Covid-19 erkrankt ist, braucht vorerst keine weitere Impfung.

 

Impfungen im Landkreis Gießen

Im Landkreis Gießen gibt es verschiedene Angebote, sich mit oder ohne Terminvereinbarung gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

Impfangebote mit Termin:

Impfcenter in der Galerie Neustädter Tor (corona.lkgi.de/impfcenter)

Impfambulanz Watzenborner Weg (corona.lkgi.de/impfambulanz)

Kinderimpfhaus (corona.lkgi.de/kinderimpfhaus)

Impfangebote ohne Termin an wechselnden Standorten:

Corona.lkgi.de/ buergerhaus-impfungen

Corona.lkgi.de/impfbus

Corona.lkgi.de/sonderimpfaktionen

 

Einrichtungsbezogene Impfflicht

Durch die Änderung des Infektionsschutz-Gesetzes gibt es ab 16. März 2022 eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Kolleg*innen in den teil- und vollstationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen bis zum 15. März ihren Impfstatus nachweisen. Liegt der Nachweis nicht vor, müssen wir dies an das Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt kann ein Tätigkeits- bzw. Betretungsverbot erteilen. Damit wird eine Weiterbeschäftigung unmöglich und kann zu einer Kündigung führen.

Von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sind alle Einrichtungen im Bereich Arbeit & Bildung, alle Dienste im Bereich der Ambulanten Hilfen und alle Wohnstätten, das UWO sowie die Wohn-Projekte betroffen. Die Impfpflicht gilt auch für die Teilhabeassistent*innen in den Schulen und die Mitarbeiter*innen der Burg Nordeck. Ausgenommen ist der Bereich der Kindertagesstätten.

Zusätzliche Kinderkrankheitstage für Arbeitnehmer*innen (Aktualisiert am 13. April 2022)

Für gesetzlich versicherte Eltern erhöht sich bis zum 31.12.2022 der Anspruch auf Kinderkrankengeld pro Kind und Elternteil von nunmehr 20 auf 30 Tage Kinderkrankengeld, bei mehreren Kindern auf maximal 65 Tage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch von 30 auf 60 Tage pro Kind, bei mehreren Kindern maximal 130 Tage.

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde.

Sie können Kinderkrankengeld bei Ihrer Krankenkasse beantragen, wenn:

  • Sie berufstätig sind.
  • Sie selbst und ihr Kind gesetzlich versichert sind.
  • Es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.
  • Sie eine ärztliche Bescheinigung über die Erkrankung oder eine Bescheinigung der Schule / KiTa über die Schließung haben.

Diese Ausweitung der bereits im Januar 2021 veränderten Regelung gilt rückwirkend ab 23. April 2021. Abwesenheiten müssen Sie vorher mit Ihrer Leitung absprechen.

Die genaue Regelung finden Sie in unseren FAQs und unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld.html

Kommunikation mit dem Gesundheitsamt

(Aktualisierung: 2. Februar 2022)

Bisher hat das Gesundheitsamt jede infizierte Person angerufen und die Quarantäne angeordnet. Weil sich gerade sehr viele Menschen neu mit Corona infizieren, haben die Mitarbeiter dafür keine Zeit mehr. Man muss sich nun nach einem positiven Testergebnis selbst isolieren. Dafür kümmert sich das Gesundheitsamt besonders um Personen, die einer Hochrisiko-Gruppe angehören, Pflegeheime und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Diese Gruppen sollen besonders geschützt und betreut werden. Dazu gehören auch die Mitarbeiter*innen und Klient*innen der Lebenshilfe Gießen.

Wie oft und wie lange müssen Räume gelüftet werden?

Häufigeres und längeres Lüften kann die Virenmenge in der Luft reduzieren. Deshalb sollten Büro- und Besprechungsräume alle 20–30 Minuten für 5-10 Minuten gelüftet werden (Stoßlüftung). Die Nutzung von Ventilatoren und Heizlüftern darf nur in Einzelbüros erfolgen (Gefahr der Verteilung der Aerosole im Raum).

Welche Masken gibt es?

(Aktualisierung: 2. Februar 2022)

  • Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske): kann je nach Belastung den ganzen Tag über getragen werden, sollte bei Durchfeuchtung gewechselt werden; schützt eher das Gegenüber
  • FFP2-Maske: Kann je nach Belastung den ganzen Tag über getragen werden; sollte bei Durchfeuchtung gewechselt werden; schützt das Gegenüber und sich selbst

Hier finden Sie weitere Infos vom Institut für Arbeitsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung zur Unterscheidung und Schutzwirkung verschiedener Masken
 

Maskenpflicht

(Aktualisiert am 30.11.2022)

In den Werkstätten und Tagesförderstätten müssen keine Masken getragen werden. Wir bitten trotzdem darum, dass mindestens OP-Masken getragen werden, wenn man sich von seinem Arbeitsplatz entfernt. Bei personennahen Tätigkeiten empfehlen wir, eine FFP2-Maske zu tragen.

Die Einrichtungsleitung entscheidet, in welchen Situationen eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske getragen werden muss.

In den Wohnstätten müssen alle Beschäftigten eine FFP2-Maske tragen. Die Bewohner müssen keine Masken tragen.
Die Masken werden von der Lebenshilfe gestellt.

Welche Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es?

(Aktualisiert am 30.11.2022)

In Kindertagesstätten gilt zur Zeit keine generelle Maskenpflicht. Liegen in der Kindertagesstätte Infektionen mit dem Corona-Virus vor, kann eine Maskenpflicht angeordnet werden.

Was muss ich beim Tragen einer FFP2-Maske beachten?

Wie lange man eine FFP2-Maske tragen kann, hängt von der durchgeführten Tätigkeit, dem Raumklima, der Bekleidung (z. B. schwere Schutzkleidung) und möglichen Vorerkrankungen ab. Deshalb sollte die Tragzeit immer individuell betrachtet und mit der Leitung abgesprochen werden.
 

Wie trage ich FFP2-Masken richtig?

Achten Sie darauf, dass die FFP2-Maske dicht an Kinn, Nase und Wangen anliegt. Damit das gelingt, sollten Männer glattrasierte Wangen haben. An der Außenseite der Maske können Viren sitzen. Deswegen: Fassen Sie die Maske beim Anziehen und Ausziehen nur an den Bändern an!

Wenn die Maske feucht geworden ist, schützt sie nicht mehr. Sie muss dann gewechselt werden. Wenn man die Maske nur kurz getragen hat (und sie nicht durchfeuchtet ist), kann man sie lüften und nochmal verwenden.

Ausführliche Infos zur Wiederverwendung von FFP2-Masken finden Sie hier:
https://www.fh-muenster.de/gesundheit/forschung/forschungsprojekte/moeglichkeiten-und-grenzen-der-eigenverantwortlichen-wiederverwendung-von-ffp2-masken-im-privatgebrauch/index.php
 

Woher bekomme ich die Masken?

Alle Masken werden über die Leitungen bei der Gesundheitsbeauftragten Frau Esser angefordert, die sich um die Bestellungen und die Lagerhaltung kümmert.

Kontakt: Christiane Esser, c.esser@lebenshilfe-giessen.de, Tel. 06404-804230.
 

Darf ich meine Klient*innen im Auto mitnehmen? (Aktualisierung: 2. Februar 2022)

Bei Mitnahme von Klienten im (privaten) PKW sollten die notwendigen Hygienestandards eingehalten werden. Optimal sollte zwischen dem Fahrer und der mitzunehmenden Person ein Abstand von 1,50 Meter bestehen, in vielen Autos ist das zwischen Fahrersitz und rechtem Sitz auf der Rückbank machbar. Der*die Klient*in sollte eine FFP2-Maske tragen, wenn dies für ihn*sie möglich ist. Alle weiteren Mitfahrer*innen sollten ebenfalls eine FFP2-Maske tragen. Auch als Autofahrer*in ist das Tragen von FFP2-Masken möglich, sofern die wichtigen Gesichtszüge erkennbar sind.

Sind die wichtigen Gesichtszüge unter der Maske nicht erkennbar, begeht man eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von 60 EUR behaftet ist. Natürlich ist das Lüften des Fahrzeuges empfohlen, zumindest vorher und nachher, ggf. ist auch eine Flächendesinfektion ratsam.

Mehrere Personen sollten nicht in einem PKW mitgenommen werden. Wichtig: Hier kann es einrichtungsbezogene klare Vorgaben geben, z.B. dass max. 1 Person mitgenommen werden darf. Diese Vorgaben sind zu beachten.

Wenn der Verdacht einer COVID-19-Infektion vorliegt, könnte ein Transport zum behandelnden Arzt oder Testcenter notwendig werden. Hier muss im Einzelfall entschieden werden.

Darf ich von zu Hause aus mobil arbeiten? (Aktualisierung: 12. April 2022)

Sofern es die Tätigkeit zulässt (Büro- und vergleichbare Tätigkeiten), bekommen Beschäftigte weiterhin das Angebot, von zu Hause zu arbeiten.

Welche Schutzmaßnahmen werden für Mitarbeiter*innen der Risikogruppen angeboten?

Wenn Sie einer Risikogruppe angehören, können Sie sich von Linda Hauk (Personalleitung) und Christiane Esser (Gesundheitsbeauftragte) individuell beraten lassen. Im Gespräch klären wir, welche Maßnahmen getroffen werden können, um Sie vor den Gefahren einer Ansteckung zu schützen. Kontakt: c.esser@lebenshilfe-giessen.de, Telefon: 06404/804-230

Warum bleiben die Einrichtungen der Lebenshilfe – im Gegensatz zum Frühjahr 2020 – geöffnet?

Unsere Werkstätten bleiben gemäß der landeseinheitlichen Regelung geöffnet. Für Menschen mit Behinderung sind bestimmte Rituale, Lebens- und Arbeitsrhythmen eine wichtige Basis für ihre seelische Gesundheit. Die wollen wir soweit wie möglich gewährleisten.

Woher bekomme ich die persönliche Schutzausrüstung?

Die persönliche Schutzausrüstung wird über die Leitungen bei Frau Esser angefordert. Zurzeit sind alle Artikel auf Lager bzw. kurzfristig bestellbar. Sollte die individuelle Gefährdungsbeurteilung einen Bedarf an zusätzlichen Artikeln nach sich ziehen, werden auch diese zentral bestellt.

Schutzausrüstung (nach überstandener Covid-19-Infektion)

Auch nach einer überstandenen Covid-19-Infektion ist unser Personal verpflichtet, während der Dienste persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Hintergrund: Auch Genesene können das Virus weiterverbreiten, zudem ist eine überstandene Infektion keine Garantie für Immunität.

Unsere Betriebsärztin Frau Dr. Sicha weist darauf hin: Schwangere Frauen und Personen aus Risikogruppen sollen bitte nicht in Sprechstunde kommen, sondern sich direkt per mail oder Telefon melden. Das geht schneller, die Gefährdungsbeurteilung kann schneller auf den Weg gebracht werden.

Wöchentliche Sprechstunde der Geschäftsführung

Im wöchentlichen Wechsel stehen Linda Hauk, Ursel Seifert und Dirk Oßwald immer montags von 16-18 Uhr für Ihre Fragen zur Verfügung. Hier können Fragen zu Corona, aber auch zu anderen Themen, gestellt werden.

Telefon: 06404/804-778

Hinweis

Unsere FAQ’s werden laufend aktualisiert. Bitte prüfen Sie bei weiteren Fragen auch die Homepage des Gesundheitsamtes Gießen sowie des Landkreises Gießen.

Gesundheitsamt Gießen

Landkreis Gießen