Vermittlung

Eine weitere wichtige Aufgabe der Werkstätten ist die Vermittlung von behinderten Werkstatt-Mitarbeiter/inne/n auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Fachkräfte für berufliche Integration (FBI) ermitteln in Zusammenarbeit mit den betreffenden Mitarbeiter/inne/n, welcher Weg hier in Frage kommt. So gibt es – nach einer entsprechenden Qualifizierung innerhalb der Werkstätten – die Möglichkeit von Praktika, von ausgelagerten Werkstatt-Beschäftigungsplätzen und von echten Vermittlungen.

Praktika dauern in der Regel einige Wochen uns sollen einen ersten Eindruck für den behinderten Mitarbeiter, aber auch für den betreffenden Arbeitgeber ermöglichen.

Als nächste Stufe ist ein sogenannter ausgelagerter Beschäftigungsplatz vorgesehen: Der Mitarbeiter / die Mitarbeiterin arbeitet in einer entsprechenden Firma, hat aber rechtlich noch den Status eines / einer Werkstattmitarbeiters/in.

Im Idealfall folgt als dritte Stufe die Beschäftigung auf einem regulären Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Für Mitarbeiter/innen, die den Sprung auf einen regulären Arbeitsplatz nicht schaffen, die aber auf einem ausgelagerten Beschäftigungsplatz gut integriert sind, gibt es dann noch die besondere Möglichkeit, diesen Beschäftigungsplatz dauerhaft zu behalten. Hierbei handelt es sich dann um die sogenannten dauerhaft ausgelagerten Beschäftigungsplätze.

Eine Vermittlung ist aber auch das Ziel bei den Qualifizierungsprojekten der Lebenshilfe Gießen.

Ansprechpartner für Beratungen bzgl. der Vermittlung sind:

Für Menschen mit geistiger Behinderung:
Petra Emin
Ruth Vesper

Grüninger Weg 26
35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon: 06404-804-170

Für Menschen mit psychischen Behinderungen:
Barbara Domagala

Erdkautr Weg 13
35394 Gießen
Telefon: 0641-9750931
Telefax: 0641-9750920