Fortbildungen - Teilhabe gestalten – Zukunft bewegen
Fortbildungen sind aus Sicht der Lebenshilfe essenziell, um unsere Mitarbeiter*innen gemäß ihrer individuellen Schwerpunkte weiterzuentwickeln und die Arbeitszufriedenheit aufrechtzuerhalten sowie zu steigern. Ein vielfältiges Portfolio an sinnvollen Weiterbildungsmaßnahmen wird unseren Mitarbeiter*innen kostenfrei angeboten.
Auf dieser Seite finden Sie Zugang zu einer Vielzahl spannender Fortbildungsangebote zu unterschiedlichen Themenbereichen. Die Themen und Inhalte der Fortbildungen werden regelmäßig aktualisiert und erneuert, um eine kontinuierliche Entwicklung und Wissensvermittlung zu gewährleisten.
In Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe Landesverband Hessen dürfen wir Ihnen folgendes Programm präsentieren:
Das gemeinsame Fortbildungsprogramm 2026 (wird fortlaufend ergänzt)
September
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Alexander Hagemann, Alexander Jonas |
| Zielgruppe: | Für Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Wohneinrichtungen, WfbM, Tagesförderstätten sowie weitere pädagogische, pflegerische und unterstützende Berufsgruppen. |
| Datum: | 02.-03.09.2026 1. Seminartag: 10:00 – 17:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 550 € p.P. | |
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In der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung kann es immer wieder zu herausfordernden Situationen kommen – besonders dann, wenn Aggressionen oder körperliche Auseinandersetzungen auftreten. Für Fachkräfte entstehen dabei oft hohe Belastungen: Unsicherheit, Angst, Überforderung oder sogar Ohnmacht können die Beziehung zu den betreuten Menschen beeinträchtigen. Dieses praxisnahe Training unterstützt Sie dabei, in solchen Momenten sicherer zu handeln, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Gewalt zu vermeiden. Gleichzeitig stärkt es Ihre professionelle Haltung sowie Ihr Bewusstsein für eigene Grenzen und Ressourcen.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Felix Klinger |
| Zielgruppe: | Pädagogische Fachkräfte |
| Datum: | 15.09.2026 von 10:00 bis 17:15 Uhr, 16.09.2026 von 09:00 bis 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
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Alle, die pädagogisch arbeiten, kennen das: Belohnen und Bestrafen funktioniert – scheinbar. Die gewünschte Verhaltensänderung tritt oft schnell ein, die Situation entspannt sich, alle sind zufrieden. Oder?
Schließlich muss es doch Konsequenzen geben – sonst verliert man die Kontrolle, die Kinder oder Klient*innen tanzen einem auf der Nase herum. Oder?
In diesem Seminar werfen wir einen kritischen Blick auf die pädagogischen Klassiker "Belohnung" und "Bestrafung". Ohne sie pauschal zu verteufeln, reflektieren wir gemeinsam ihre Wirkung, ihre Grenzen – und ihren Preis. Anhand praxisnaher Fallbeispiele diskutieren wir Erziehungsziele, überprüfen gängige Handlungsmuster und setzen sie in Beziehung zur eigenen pädagogischen Haltung und Rolle.
Das Seminar bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und neue Impulse. Ziel ist es, pädagogisches Handeln bewusster zu gestalten und tragfähige Alternativen zum klassischen Belohnen und Bestrafen kennenzulernen, die Beziehung, Entwicklung und Eigenverantwortung stärken
| Organisation: | Lebenshilfe Gießen e.V. |
| Seminarleitung: | Anja Lang und Jannic Schaarschmidt |
| Zielgruppe: | Pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe |
| Datum: | 17.-18.09.2026 1. Seminartag: 09:00 – 16:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): Kostenlos im Rahmen der Aktion-Mensch-Förderung | |
Seminar-Nummer: IH-261701 | |
Die Eingliederungshilfe hat eine lange und nicht immer einfache Geschichte. Viele Strukturen und Denkweisen, die heute noch wirken, haben ihren Ursprung in einer Zeit, in der Menschen mit Behinderung ausgegrenzt und entmündigt wurden. Gleichzeitig fordert die UN-Behindertenrechtskonvention einen grundlegenden Wandel: Selbstbestimmung, Teilhabe und Empowerment sollen im Mittelpunkt stehen.
Diese Fortbildung lädt dazu ein, die historischen Wurzeln der Eingliederungshilfe zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Sie zeigt auf, wie sich daraus ein neues, menschenrechtsbasiertes Verständnis von Unterstützung und Teilhabe entwickeln lässt. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie kann ich als Fachkraft Teilhabe aktiv ermöglichen – im Rahmen der Teilhabeplanung, im Umgang mit Klient*innen und in meiner eigenen Haltung?
Mit einer Mischung aus fachlichem Input, praktischen Übungen, Fallarbeit und persönlicher Reflexion bietet die Fortbildung Raum für neue Perspektiven, Austausch und konkrete Impulse für den Arbeitsalltag.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Michael Koschmieder |
| Zielgruppe: | Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe und Sozialen Arbeit |
| Datum: | 16.09.26 - 17.09.26 10:00 bis 17:15 Uhr |
| Anmeldeschluss: | n.o. |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg - Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 520 € p.P. | |
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Sie erlernen den praktischen Einsatz von ChatGPT und verwandten KI-Tools in Ihrem Arbeitsalltag, um effizienter zu arbeiten und die Teilhabe sowie Selbstbestimmung Ihrer Klient*innen zu fördern.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Felix Klinger |
| Datum: | 22.09.26 bis 23.09.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
Systemsprengern professionell begegnen – Handlungssicherheit gewinnen
„Und wieder einmal ist es soweit…“, „Wie soll das nur weitergehen?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll!?“
Gedanken wie diese sind für viele Fachkräfte bittere Realität im Arbeitsalltag.
Einzelne Klient*innen stellen das gesamte Setting auf den Kopf: Sie verstoßen gegen Regeln, überschreiten Grenzen und fordern alle Beteiligten heraus – oft scheinbar ohne Grund. Diese Situationen führen zu Anspannung, Frustration und dem Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Die Frage steht im Raum, ob eine weitere Begleitung überhaupt noch möglich oder sinnvoll ist.
Doch was, wenn das „Problem“ nicht (nur) beim Verhalten der Klient*innen liegt?
| Organisation: | Lebenshilfe Gießen |
| Seminarleitung: | Gerhard Pracht |
| Zielgruppe: | Personal (intern) |
| Datum: | 30.09.2026 - 09:00 - 12:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich |
ausgebucht
| Seminarleitung: | Christiane Esser, Christoph Fay |
| Datum: | 22.09.2026 9:00 bis 16:00 Uhr |
| Anmeldeschluß: | n.o. |
| Maximale Teilnehmerzahl: | 12 |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Gießen - Geschäftsstelle Pohlheim |
| Teilnahmebeitrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): | n.o. |
| Seminarnummer: IH-261715 | |
Als Führungskraft bei der Lebenshilfe Gießen haben Sie eine spannende und vielseitige Aufgabe:
Sie leiten das Personal, gestalten die pädagogische Arbeit, planen Ausgaben und Budgets – und sorgen für den Arbeitsschutz.
Dabei tauchen einige wichtige Fragen auf:
- Warum sind Gefährdungsbeurteilungen notwendig (und wie viele braucht man)?
- Was ist eine Betriebsanweisung?
- Wie unterweise ich meine Beschäftigten, damit der Arbeitsschutz nicht nur als lästige Pflicht empfunden wird?
- Wie bereite ich mich vor, wenn die Brandschutzbehörde, das Regierungspräsidium oder die Berufsgenossenschaft plötzlich vor der Tür stehen?
Keine Panik, Sie müssen diese Herausforderungen nicht alleine meistern. Es gibt Unterstützung, und Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. In dieser Fortbildung zeigen wir Ihnen als Führungskraft Ihre Aufgaben im Arbeitsschutz und erklären Ihnen die Vorlagen, Instrumente und Methoden, die Sie dabei einsetzen können.
So werden aus böhmischen Dörfern und unüberschaubaren Häuserschluchten bunte und vielseitige Ferienhaussiedlungen
Wir machen Ihnen nichts vor:
Arbeitsschutz in den Einrichtungen umzusetzen, ist viel Arbeit und nicht jeder wird nach unserer Fortbildung zum Arbeitsschutz-Fan. Aber nach diesem Tag wissen Sie genau, was der Gesetzgeber von Ihnen erwartet und können sich ohne Angst an die Umsetzung machen.
Arbeitsschutz schafft man nicht an einem Tag oder in einer Woche, aber mit Durchhaltevermögen und unserer Unterstützung bekommen Sie alles organisiert.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Judith Maschke |
| Datum: | 07.09.26 bis 08.09.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebesnhilfe Wetzlar |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
Ein Seminar nur für mich
Erleben Sie zwei Tage voller Inspiration und Selbstentfaltung. In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit, Ihre Resilienz zu stärken, neue Kraft zu schöpfen und sich Ihrer Stärken bewusst zu werden.
Möchten Sie...
- alte Zöpfe abschneiden?
- sich von irrationalen Überzeugungen verabschieden?
- fragwürdige Ziele loslassen?
- giftige Gedanken in die Wüste schicken?
Und stattdessen lieber...
- stolz auf Erreichtes zurückblicken?
- neue Ziele ins Auge fassen?
- gelassener im Alltag bestehen?
- sich nach Stress schnell erholen?
- neue gute Gewohnheiten einüben?
- Ihre Stärken erkennen und pflegen?
Das erwartet Sie:
Mit Verstand, Herz und Humor bieten wir Ihnen ein reichhaltiges „Buffet der Möglichkeiten“. Entdecken und probieren Sie aus, was Ihnen zusagt, welche Übungen Sie ansprechen und tanken Sie gemeinsam mit uns Vitamine für die Seele. Wie nach einem erfrischenden Strandspaziergang werden Sie Überraschendes, Erholung und Inspiration für Ihren Alltag finden.
Oktober
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Christine Breidenstein |
| Datum: | 19.10.26 bis 20.10.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Anmeldeschluß: | n.o. |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
Konfliktmanagement und positive Kommunikation: Konflikte erkennen, verstehen und als Chance nutzen
Knistert es mal wieder unter den Kollegen*innen? Oder droht gar ein Gewitter aufzuziehen? Dann lassen Sie uns dies in positive Energie umwandeln!
In diesem Seminar werden wir uns mit den verschiedenen Konfliktphasen nach Glasl beschäftigen, um einen Konflikt besser einordnen zu können. Insbesondere wird es darum gehen, den negativen Blick auf einen Konflikt in einen positiven umzuwandeln. Denn in jedem Konflikt steckt eine Chance und positive Energie, wenn er denn früh genug erkannt und aktiv angegangen wird.
Ziel ist es, Konflikte in einer anderen, vielleicht ungewohnten, aber angemesseneren Art und Weise zu betrachten. Sie sind ein wichtiges Signal dafür, dass etwas nicht (mehr) stimmt und verändert werden muss. Sie sind eine Chance zur Entwicklung und Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen.
Kompetenz, Wissen und Phantasie der Konfliktparteien können nicht zum Zuge kommen, solange sie sich bekriegen. Das kann sich ändern, wenn vermittelnde, unparteiische Dritte den Prozess der Eskalation unterbrechen und einen konstruktiven Weg zeigen, wie die Parteien zu Lösungen kommen können.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Felix Klinger |
| Datum: | 21.10.26 bis 22.10.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Anmeldeschluß: | n.o. |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
Demokratie lebt von Partizipation – doch Beteiligung geschieht nicht von selbst.
Damit Menschen sich aktiv einbringen, braucht es mehr als Wissen über Beteiligungsrechte und -methoden. Entscheidend ist die Motivation, sich überhaupt beteiligen zu wollen. Und diese Motivation entsteht nur, wenn Menschen erleben, dass ihr Handeln Wirkung zeigt – dass sie selbstwirksam sind.
Partizipation braucht passende Rahmenbedingungen.
Gelungene Beteiligung entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Strukturen, die Mitgestaltung ermöglichen. Dafür braucht es:
- Institutionelle Offenheit für Veränderung und echte Mitbestimmung
- Alltagstaugliche Beteiligungsprozesse, die mit den Lebensrealitäten der Kinder und Klient*innen kompatibel sind
- Funktionierendes und ernst gemeintes Beschwerdemanagement
- Fachkräfte, die durch ihre Haltung, Kompetenzen und Methoden Räume für Selbstbestimmung schaffen
Doch wo sind die Grenzen der Partizipation – und wie gehen wir damit um?
Beteiligung braucht Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit. Deshalb ist es zentral, dass Grenzen von Partizipation klar reflektiert und transparent kommuniziert werden.
Grenzen können zum Beispiel liegen in:
- Sachzwängen & institutionelle Rahmenbedingungen
- Entwicklungsstand & individuelle Kompetenzen
- Fehlende Strukturen oder Beteiligungskultur
- Zeit- und Ressourcenmangel
- Zielkonflikte mit anderen Kinderrechten (z. B. Schutz vs. Selbstbestimmung) oder Gruppen
- Grenzen durch Machtverhältnisse und Rollenverständnis
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gabriele Fischer-Mania |
| Datum: | 26.10.26 bis 27.10.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Anmeldeschluß: | n.o. |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 420 € p.P. | |
Mitarbeiter*innen in der Eingliederungshilfe sind für viele Menschen mit Behinderung zentrale Bezugspersonen. Sie werden als Vertrauensperson, als Unterstützer*innen und enge Wegbegleiter*innen gebraucht. Gleichzeitig erleben sie in diesen engen Beziehungen Zurückweisung, Angriffe und Ablehnung.
Auf Seiten der Mitarbeiter*innen sind diese beiden Pole mit eigenen Gefühlen der Zuneigung und Vertrautheit und mit dem Wunsch nach Abgrenzung und Zurückweisung von Grenzüberschreitungen verbunden. Insbesondere für Quereinsteiger*innen ist diese Balance eine Herausforderung. Eine hilfreiche Beziehungsgestaltung verlangt beides: Nähe und Distanz.
Die Bereitschaft zu Eigenreflexion wird bei der Teilnahme am Seminar vorausgesetzt.
Zielsetzung ist es, den Teilnehmenden einen professionellen Umgang mit der Thematik und somit eine ausgewogene Beziehungsgestaltung zu ermöglichen.
Anmeldung über den Landesverband
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gabriela Koslowski |
| Datum: | 21.10.26 bis 22.10.26 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 480 € p.P. | |
Praxisnahe Wege zu Verständnis und professioneller Begleitung
Im Arbeitsalltag mit Demenzerkrankten oder Menschen mit kognitiven und psychischen Einschränkungen stoßen Fachkräfte immer wieder an ihre Grenzen.
Herausforderndes Verhalten wie plötzliche Aggression, Weinerlichkeit, freudige Erregung, Rückzug oder die Verweigerung von Unterstützung bei der Körperpflege oder Nahrungsaufnahme wirft oft Fragen auf:
- „Warum reagiert mein Gegenüber plötzlich so?“
- „Warum will sich der/die Bewohner*in nicht helfen lassen?“
- „Wieso zieht sich mein Gegenüber immer mehr zurück?“
Die Systemische Validation bietet einen zentralen Ansatz, um solche Verhaltensweisen besser zu verstehen und eine wertschätzende, bewohnerorientierte Begleitung zu ermöglichen. Sie geht davon aus, dass das Verhalten eines Menschen mit Demenz in Wechselwirkung mit seiner Innen- und Außenwelt steht und in der Regel nicht gegen uns als Fachkräfte gerichtet ist. Ziel ist es, eine validierende Haltung einzunehmen, die das Verhalten akzeptiert und darauf angemessen reagiert.
Neben theoretischen Grundlagen wird in der Fortbildung praxisnah gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen einfache und wirksame Tools wie das 60-Sekunden-Prinzip, trainieren validierende Sätze und Schlüsselwörter und erfahren, wie sie Menschen mit Demenz in jeder Phase der Erkrankung respektvoll "abholen" können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstreflexion und gesunder Abgrenzung: Genauso wie Demenzerkrankte täglich wechselnde Befindlichkeiten haben, dürfen auch Begleitpersonen ihre eigene Stimmung wahrnehmen und annehmen. Die Fortbildung zeigt, wie Fachkräfte eine Balance zwischen Professionalität und Selbstfürsorge finden können, um langfristig resilient und empathisch zu handeln.
November
| Organisation: | Lebenshilfe Gießen |
| Seminarleitung: | Gerhard Pracht |
| Zielgruppe: | Personal (intern) |
| Datum: | 24.11.2026 - 09:00 - 12:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich |
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gabriele Fischer-Mania |
| Datum: | 17.11.26 bis 18.11.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 420 € p.P. | |
Gesprächsführung mit Angehörigen
Mitarbeitende in Diensten der Eingliederungshilfe sind wichtige Bezugspersonen von Menschen mit Behinderung. Ihre Aufgabe ist es, die von ihnen begleiteten Personen in deren Eigenständigkeit und Entwicklung begleiten.
Gleichzeitig fühlen sich viele Angehörige, die ebenfalls zentrale Bezugspersonen sind, dauerhaft verantwortlich. Häufig fällt ihnen das "Loslassen" schwer. Nicht selten äußern sie ihre Anliegen zwischen Tür und Angel und hoffen, dass diese sofort erfüllt werden. Das ist im Alltag schwer umzusetzen. Es können sich Konflikte entwickeln, die schwer zu thematisieren sind. Fachkräfte sitzen oft zwischen den Stühlen. Im Interesse der Klient*innen sind sie gefordert, ein konstruktives Miteinander zu entwickeln.
Im Seminar werden anhand der Praxisbeispiele der Teilnehmenden die Situation von Angehörigen -insbesondere der Eltern- thematisiert. Es werden bestehende Konflikte analysiert.
Im zweiten Teil werden Grundlagen der Gesprächsführung vermittelt und in konkreten praktischen Übungen erprobt.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Paul Driesch |
| Datum: | 16.11.26 bis 17.11.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
Wie Kinder mit Begeisterung lernen
Wie Kinder mit Begeisterung lernen und kreative Potentiale gefördert werden können.
Strukturen der Kindertagesbetreuung und frühkindlichen Bildung sollen Lern- und Lebensort für Kinder sein.
Damit Kinder sich in individuellen Lernschritten entwickeln können - ganzheitlich, selbsttätig und partizipativ - braucht es einige wichtige Voraussetzungen in den Strukturen der Kindertagesbetreuung.
Zuerst aufmerksame und begeisterte Fachkräfte, die sich gemeinsam mit Kindern auf eine Abenteuerreise begeben. Auch Räume und Orte, die zur Eroberung und Umgestaltung und zum Spuren-hinterlassen anregen. Einen Tagesablauf, der sich an den Bedürfnissen und Themen der Kinder orientiert. Und Fachkräfte, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sich kindliches Denken und Lernen entwickelt.
Mit viel Humor und spannenden neuen Eindrücken werden die Teilnehmer dazu angeregt, selbst zu erleben, wie ihre kreativen Potentiale genutzt und die Begeisterung für lebenslanges Lernen geweckt werden kann.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Stephanie Sikinger |
| Datum: | 19.11.26 bis 20.11.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg - Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P. | |
Systemische Methoden in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
Personenzentrierung, Sozialraumorientierung und eine ressourcenorientierte Sichtweise auf Menschen mit geistiger Behinderung sind zentrale Anforderungen in der modernen Eingliederungshilfe – nicht zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Der systemische Ansatz bietet hierfür wertvolle Impulse für die Praxis.
In diesem Seminar erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in systemische Methoden, mit denen Sie Menschen mit Behinderung dabei unterstützen können, ihre Stärken zu erkennen und eigene Potentiale zu entfalten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen:
- Wie gestaltet sich der Sozialraum von Menschen mit geistiger Behinderung?
- Welche unterstützenden Systeme fördern Teilhabe?
- Was bedeutet eine systemische Haltung im pädagogischen Alltag?
- Wie können vorhandene Ressourcen (wieder) sichtbar und erlebbar gemacht werden?
Sie lernen theoretische Grundlagen kennen, erproben Methoden in einfacher und leichter Sprache und entwickeln konkrete Herangehensweisen für die Zusammenarbeit mit Klientinnen, Angehörigen und Kolleginnen.
Anmeldung über den Landesverband
Dezember
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Martina Feulner |
| Datum: | 03.12.26 bis 04.12.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Wetzlar |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 460 € p.P. | |
Hauswirtschaftliche Aufgaben personen- und situationsorientiert begleiten
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten gehören zum Alltag und sind weit mehr als reine Versorgung. Gerade in der Eingliederungshilfe bieten Kochen, Ordnung, Reinigung oder Wäschepflege viele Möglichkeiten, Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrer Selbstständigkeit zu stärken und Teilhabe ganz praktisch zu fördern.
In diesem Seminar steht Hauswirtschaft als pädagogisches und assistierendes Handlungsfeld im Mittelpunkt. Es geht darum, Menschen nicht einfach Aufgaben abzunehmen, sondern sie in alltäglichen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten personen- und situationsorientiert zu begleiten. Dabei spielen individuelle Fähigkeiten, Vorlieben, Unterstützungsbedarfe und Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle.
Mit HOT® – dem Haushaltsorganisationstraining – und SALSA werden praxiserprobte Konzepte vorgestellt, mit denen hauswirtschaftliche Aufgaben gezielt zur Förderung von Alltagskompetenzen genutzt werden können. Anhand konkreter Beispiele aus besonderen Wohnformen wird gemeinsam erarbeitet, wie hauswirtschaftliche Assistenz selbstbestimmt, ressourcenorientiert und alltagsnah gestaltet werden kann.
Inhalte
- Hauswirtschaft im Alltag besonderer Wohnformen: zwischen Versorgung, Assistenz und Teilhabe
- Hauswirtschaftliche Tätigkeiten als Lern- und Entwicklungsfelder nutzen
- HOT® und SALSA als Konzepte für die Anleitung im Alltag kennenlernen
- Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen bei hauswirtschaftlichen Aufgaben begleiten
- Kochen, Einkauf, Ordnung, Reinigung und Wäschepflege personenorientiert gestalten
- Möglichkeiten und Grenzen von Selbstständigkeit im Alltag reflektieren
- Praxisbeispiele aus dem Arbeitsalltag besprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln
Zielgruppe
Mitarbeitende und Führungskräfte in besonderen Wohnformen, die hauswirtschaftliche Aufgaben begleiten oder verantworten
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Detlev Poweleit |
| Datum: | 07.12.26 bis 08.12.26 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P. | |
Werkstattarbeit im Wandel: Anforderungen verstehen, Rolle klären, Praxis gestalten
Die Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung verändert sich spürbar. Neue gesetzliche Vorgaben, fachliche Konzepte und gesellschaftliche Diskussionen stellen Fachkräfte vor die Aufgabe, ihr berufliches Handeln immer wieder neu einzuordnen und weiterzuentwickeln.
Themen wie Personenzentrierung, ICF-basiertes Arbeiten, Dokumentation oder die Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes prägen zunehmend den Arbeitsalltag.
In diesem Seminar werden zentrale Entwicklungen der vergangenen Jahre verständlich eingeordnet. Aktuelle Fachbegriffe und Konzepte werden praxisnah erläutert und in ihren Auswirkungen auf die tägliche Arbeit gemeinsam reflektiert. So bietet das Seminar Orientierung, stärkt das fachliche Verständnis und unterstützt dabei, die eigene Rolle im Wandel der Werkstattarbeit klarer zu fassen.
Inhalte
- Entwicklung der Rahmenbedingungen der letzten beiden Jahrzehnte
- Bundesteilhabegesetz SGB IX - BTHG
- Gestaltungsansätze der Personenzentrierung und der Tätigkeitsorientierung (ICF-basiert)
- Hega-Fachkonzept, Neufassung 2025
- Rolle der Arbeitspädagogik
- Gefordertes Selbstverständnis: Aufgaben und Rolle der Fachkräfte
- Personenzentrierung, Ziele und Dokumentation
Zielgruppe
Alle Fachkräfte von Werkstattträgern, die sich über den aktuellen Stand der Werkstattarbeit informieren möchten, da ihre SPZ oder gFAB schon länger zurückliegt.
Methoden
Kurzvorträge, kurze Gruppenarbeiten, moderierter Erfahrungsaustausch und Diskussionen, Übungen, Demonstrationen
Ihr Nutzen der Fortbildung
In diesem Seminar aktualisieren Sie Ihr Fachwissen zur Werkstattarbeit und setzen sich mit aktuellen Entwicklungen und Anforderungen auseinander. Sie lernen zentrale Inhalte kennen, die heute für professionelles Handeln in Werkstätten wichtig sind, und gewinnen mehr Sicherheit für die Einordnung und Gestaltung Ihrer eigenen Praxis.
Fortbildungsreihen und Weiterbildungen
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Susanne Baum, Christiane Liersch |
| Datum: | n.o. |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich |
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 340-430 € p.P. | |
Die Anleitung von Heilerziehungspfleger*innen und Erzieher*innen im Berufspraktikum kompetenzorientiert und erfolgreich gestalten
Erster Baustein
- Rolle und Aufgabe der Praxisanleitung
- Führen von Anleitungsgesprächen
- Kompetenzorientierte Anleitung – was bedeutet das?
- Das Konzept des individuellen Ausbildungsplanes
Zweiter Baustein
- Die Bedeutung von Reflexion und dem Einsatz unterschiedlicher Reflexionshilfen
- Führen von Kritik- und Konfliktgesprächen
- Das Abschlussgespräch
- Vom Auszubildenden/ Berufspraktikant*in zur Fachkraft- wie gelingt der Übergang?
ausgebucht! In Planung für 2027
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Sabine Scharbach-Knobe, Gabriele Fischer-Mania, Claus Dünwald, Burghard Hofmann, Annette Geldmacher |
| Datum: | Start: 23.09.2026 |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 6.400 € p.P. | |
Die Qualifizierungsreihe "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" richtet sich nach der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" vom 22. Juni 2018 für das Land Hessen.
Mit der Qualifizierung zur gFAB wird ein bundesweit staatlich anerkannter Abschluss erworben. Mit dem Bestehen der Prüfung wird die Ausbildereignung im Sinne des § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes erworben.
Die geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung ist in der Lage, personenzentrierte berufliche Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen für Menschen mit einer Behinderung durchzuführen, um ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies erfordert von den Fachkräften einen hohen beruflichen Qualifikationsstandard. Besonders in den Bereichen der Arbeits-, Sozial- und Sonderpädagogik sowie auf förderdiagnostischem Gebiet muss die Fachkraft zusätzlich qualifiziert sein.
Über die im Ausbildungsberuf erlernten Fähigkeiten hinaus werden im Rahmen der Qualifizierungsreihe folgende Schlüsselqualifikationen erworben:
- Arbeits- und sonderpädagogische Kompetenzen
- Soziale Kompetenzen
- Kommunikative Kompetenzen
- Netzwerkkompetenzen
- Digitale und Technische Kompetenzen
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beinhaltet die Weiterbildungsreihe u. a. folgende prüfungsrelevante Themen:
- Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten
- Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert konzipieren und begleiten
- Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert einrichten
- Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, realisieren und steuern
| Organisation: | Ambulanter Pflegedienst Lebenshilfe Gießen gGmbH |
| Seminarleitung: | Jakob Handrack und Team Pflegedienst |
| Zielgruppe: | Pflegehilfskräfte und Quereinsteiger in der Pflege |
| Datum: | Einzeltermine: 19. März (DHI Ursulum)* 18. Juni (CasaVivo Linden)* 17. September (Welo Sporthalle)* 17. Dezember (Geschäftsstelle EG)*
Einzeltermine* |
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Dieser Kurs richtet sich an Pflegehilfskräfte und Quereinsteiger in der Pflege, die ihr Wissen im Bereich Grund- und Behandlungspflege erweitern möchten. Ziel ist es, Pflegeleistungen sicher, kompetent und klientenorientiert im Alltag umzusetzen. Der Kurs ist verpflichtend für Mitarbeiter des Ambulanten Pflegedienstes und der Wohnstätten der Lebenshilfe Gießen ohne berufsbildende pflegerische Qualifikation.
Inhalte:
Hygiene, Wahrnehmen/Beobachten/Dokumentieren, Grundpflege (Unterstützung bei der Körperpflege, Ausscheidung, Mobilität und Ernährung), Pflegestandards, einfache Behandlungspflege (Vitalzeichenkontrolle, Kompressionsstrümpfe anziehen, Subkutaninjektionen, usw.), Prophylaxen (Sturz, Dekubitus), rechtliche Grundlagen (freiheitsentziehende Maßnahmen u.a.)
Vorausschau 2027
| Organisation: | Lebenshilfe Gießen e.V. |
| Seminarleitung: | Thomas Fabich |
| Zielgruppe: | Das Seminar richtet sich insbesondere an
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| Datum: | 27-28.01.2026 1. Seminartag: 10:00 – 17:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 520 € p.P. | |
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Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie veränderte Erwartungen der Mitarbeitenden an ihren Arbeitgeber bzw. Arbeitsplatz stellen Einrichtungen der Sozialwirtschaft vor große Herausforderungen. Dienstpläne müssen zuverlässig funktionieren, gesetzliche Vorgaben eingehalten und die Versorgung der betreuten Menschen sichergestellt werden.
Moderne Arbeitszeitmodelle bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können die Arbeitgeberattraktivität erhöhen, Mitarbeitende stärker einbinden und gleichzeitig zu einer verlässlichen Planung beitragen.
Das Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über verschiedene Arbeitszeitmodelle sowie die wesentlichen arbeitszeitrechtlichen Rahmenbedingungen. Gemeinsam werden Erfolgsfaktoren und Grenzen unterschiedlicher Modelle diskutiert sowie Erfahrungen aus den Einrichtungen der Teilnehmenden ausgetauscht.
Da die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Organisationen kommen, stehen übertragbare Lösungsansätze, Praxisbeispiele und der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Ziel ist es, Anregungen und konkrete Ideen für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeitszeitgestaltung mitzunehmen.
Hinweis: Das Seminar vermittelt einen praxisorientierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine individuelle Rechtsberatung ist nicht Bestandteil der Veranstaltung.
| Organisation: | Lebenshilfe Gießen e.V. |
| Seminarleitung: | Janna Rhiel |
| Zielgruppe: | Gruppenleitungen und stellvertretende Gruppenleitungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) |
| Datum: | 17-18.03.2026 1. Seminartag: 10:00 – 17:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P. | |
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Gruppenprozesse in der WfbM erkennen, Konflikte konstruktiv begleiten und Zusammenhalt stärken
Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen, Bedürfnissen und Persönlichkeiten arbeiten in Werkstattgruppen täglich zusammen. Daraus entstehen wertvolle Chancen für Teilhabe, Zusammenarbeit und Lernen – aber auch Herausforderungen, Konflikte und Spannungen.
Für Gruppenleitungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) gehört es deshalb zu den zentralen Aufgaben, gruppendynamische Prozesse wahrzunehmen, konstruktiv zu begleiten und eine gute Zusammenarbeit zu fördern.
In dieser zweitägigen Fortbildung lernen Sie, wie Gruppen entstehen und sich entwickeln, welche Rollen Menschen in Gruppen übernehmen und wie Sie Konflikte frühzeitig erkennen und bearbeiten können. Sie entwickeln konkrete Strategien für den Umgang mit herausfordernden Situationen im Werkstattalltag und schärfen Ihre Rolle als Gruppenleitung.
Praxisnahe Übungen, Fallbeispiele und der Austausch mit anderen Teilnehmenden unterstützen Sie dabei, Ihre Handlungssicherheit zu stärken und die Zusammenarbeit in Ihrer Werkstattgruppe aktiv zu gestalten.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gabriela Koslowski |
| Datum: | 09.03.27 bis 10.03.27 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 530 € p.P. | |
Praxisnahe Wege zu Verständnis und professioneller Begleitung
Im Arbeitsalltag mit Demenzerkrankten oder Menschen mit kognitiven und psychischen Einschränkungen stoßen Fachkräfte immer wieder an ihre Grenzen.
Herausforderndes Verhalten wie plötzliche Aggression, Weinerlichkeit, freudige Erregung, Rückzug oder die Verweigerung von Unterstützung bei der Körperpflege oder Nahrungsaufnahme wirft oft Fragen auf:
- „Warum reagiert mein Gegenüber plötzlich so?“
- „Warum will sich der/die Bewohner*in nicht helfen lassen?“
- „Wieso zieht sich mein Gegenüber immer mehr zurück?“
Die Systemische Validation bietet einen zentralen Ansatz, um solche Verhaltensweisen besser zu verstehen und eine wertschätzende, bewohnerorientierte Begleitung zu ermöglichen. Sie geht davon aus, dass das Verhalten eines Menschen mit Demenz in Wechselwirkung mit seiner Innen- und Außenwelt steht und in der Regel nicht gegen uns als Fachkräfte gerichtet ist. Ziel ist es, eine validierende Haltung einzunehmen, die das Verhalten akzeptiert und darauf angemessen reagiert.
Neben theoretischen Grundlagen wird in der Fortbildung praxisnah gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen einfache und wirksame Tools wie das 60-Sekunden-Prinzip, trainieren validierende Sätze und Schlüsselwörter und erfahren, wie sie Menschen mit Demenz in jeder Phase der Erkrankung respektvoll "abholen" können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstreflexion und gesunder Abgrenzung: Genauso wie Demenzerkrankte täglich wechselnde Befindlichkeiten haben, dürfen auch Begleitpersonen ihre eigene Stimmung wahrnehmen und annehmen. Die Fortbildung zeigt, wie Fachkräfte eine Balance zwischen Professionalität und Selbstfürsorge finden können, um langfristig resilient und empathisch zu handeln.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Judith Maschke |
| Datum: | 12.04.27 bis 13.04.27 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 530 € p.P. | |
Ein Seminar nur für mich
Erleben Sie zwei Tage voller Inspiration und Selbstentfaltung. In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit, Ihre Resilienz zu stärken, neue Kraft zu schöpfen und sich Ihrer Stärken bewusst zu werden.
Möchten Sie...
- alte Zöpfe abschneiden?
- sich von irrationalen Überzeugungen verabschieden?
- fragwürdige Ziele loslassen?
- giftige Gedanken in die Wüste schicken?
Und stattdessen lieber...
- stolz auf Erreichtes zurückblicken?
- neue Ziele ins Auge fassen?
- gelassener im Alltag bestehen?
- sich nach Stress schnell erholen?
- neue gute Gewohnheiten einüben?
- Ihre Stärken erkennen und pflegen?
Das erwartet Sie:
Mit Verstand, Herz und Humor bieten wir Ihnen ein reichhaltiges „Buffet der Möglichkeiten“. Entdecken und probieren Sie aus, was Ihnen zusagt, welche Übungen Sie ansprechen und tanken Sie gemeinsam mit uns Vitamine für die Seele. Wie nach einem erfrischenden Strandspaziergang werden Sie Überraschendes, Erholung und Inspiration für Ihren Alltag finden.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gianni Piana |
| Datum: | 24.05.27 bis 25.05.27 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P. | |
Systemische Kurzberatung im Alltag
Viele Fachkräfte kennen die Situation: Eigentlich sind sie im Gruppendienst eingebunden und haben keine Zeit – doch Klientinnen, Angehörige oder Assistentinnen von Klientinnen suchen spontan Rat.
Spontane und unerwartete Gespräche können professionell gestaltet werden – auch in knapper Zeit. Die Fortbildung gibt Ideen und Anregungen, wie und mit welchen Methoden solche Anliegen gelöst werden können.
Neben der systemischen Grundhaltung wird praxisnah gearbeitet und Raum zum Ausprobieren und selbst gestalten geboten.
Inhalte
- Vermittlung der systemischen Grundlagen und Haltung
- Erarbeitung von geeigneten Methoden & Interventionen
- Gestaltung von professionellen Kurzgesprächen und situativen Anliegen
- Führen von lösungs- und ressourcenorientieren Gesprächen
- Gruppenarbeiten und Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Fachkräfte der Eingliederungshilfe
Methoden
Das Seminar schafft - neben einer Einführung in die systemische Arbeit – eine Theorie-Praxis-Verknüpfung, damit die vorgestellten Methoden und Tools direkt in den Arbeitsalltag eingeführt werden können. Durch Praxisübungen und Fallbeispiele werden verschiedene Szenarien dargelegt und praxisorientiert bearbeitet.
Ihr Nutzen der Fortbildung
Die Teilnehmenden erhalten eine Methodenvielfalt und Sicherheit für Gespräche, die oftmals eine sofortige Handlungsfähigkeit erfordern. Die vermittelten Interventionen, Methoden und Tools sind praxisorientiert ausgerichtet und lassen sich in den Arbeitsalltag integrieren.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gianni Piana |
| Datum: | 01.03.27 bis 02.03.27 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P. | |
ystemische Werkzeuge für eine ressourcenorientierte Unterstützung
Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen und sollte individuell sowie ressourcenorientiert gestaltet werden.
Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, Leitungskräfte und begleitende Dienste, die systemische Methoden und Ansätze kennenlernen möchten, um Beratungsprozesse wertschätzend und lösungsorientiert zu gestalten.
Im Seminar werden die Grundlagen der systemischen Beratung vermittelt und praxisnahe Methoden vorgestellt, die speziell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Zielgruppe ausgerichtet sind. Neben der Theorie bietet das Seminar Raum, um die Methoden selbst auszuprobieren und individuelle Handlungsoptionen zu erarbeiten.
Inhalte
- Systemische Grundlagen und der Ansatz des systemischen Arbeitens
- Einbeziehung von Bezugssystemen in den Beratungsprozess
- Strukturierung und Aufbau einer systemischen Beratung
- Erarbeitung von Methoden und Tools für die Beratung von Menschen mit Behinderungen
- Einsatz von Visualisierungen, Skalierungen und Fragetechniken
- Führen von lösungsorientierten Gesprächen
Zielgruppe
- Mitarbeitende und Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Leitungskräfte, Sozial- und Begleitdienste, die Interesse an einer systemischen Fortbildung haben.
Methoden
Das Seminar kombiniert theoretische Einführungen mit Praxisübungen, die im direkten Austausch und in Gruppenarbeit vertieft werden. Fallbeispiele und praxisorientierte Übungen sichern den Theorie-Praxis-Transfer und ermöglichen einen unmittelbaren Erfahrungsaustausch.
Ihr Nutzen der Fortbildung
Teilnehmende gewinnen eine fundierte Einführung in die systemische Beratung und können eine Vielfalt an Methoden und Techniken direkt in ihren Arbeitsalltag integrieren. Die Fortbildung vermittelt Sicherheit und Motivation, um Beratungen mit Menschen mit Behinderungen systemisch, strukturiert und zielgerichtet durchzuführen und zu gestalten.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Gianni Piana |
| Datum: | 06.09.27 bis 07.09.27 1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr, 2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P. | |
Systemische Beratung beim Übergang in Arbeit
Teilhabe am Arbeitsleben ist eine Kernaufgabe der WfbM und anderen Leistungsanbietern. Damit dies gelingt, benötigt es eine gute und strukturierte Vorbereitung und Begleitung.
In diesem Seminar werden berufliche Beratungen mithilfe systemischer Methoden & Interventionen vorgestellt, die speziell für Menschen mit dem Wunsch einer arbeitsweltlichen Teilhabe außerhalb der WfbM ausgerichtet sind.
Dieses Seminar richtet sich an alle, die systemisches Arbeiten im Kontext einer Beratung bezüglich der berufliche Teilhabe von Menschen mit Unterstützungs-Bedarf ausprobieren möchten. Grundlagen der Arbeit sind wertschätzende sowie lösungs- und ressourcenorientierte Ansätze.
Inhalte
- Systemische Grundlagen & der Ansatz des systemischen Arbeitens
- Einbeziehung von Bezugspersonen in den Beratungsprozess
- Strukturierung und Aufbau einer beruflichen Beratung
- Verknüpfung von beruflicher und systemischer Beratung
- Einsatz geeigneten Methoden und Interventionen
- Führen von lösungs- und ressourcenorientierten Gesprächen
Zielgruppe
Mitarbeitende und Fachkräfte der Eingliederungshilfe, Leitungskräfte, Sozialdienste, Fachkräfte für berufliche Integration und weitere interessierte Mitarbeitende
Methoden
Das Seminar kombiniert theoretische Grundlagen des systemischen Arbeiten mit einer praxisorientieren Vorgehensweise und Übungen. Der direkte Austausch innerhalb der Gruppen und ein Theorie-Praxis-Transfer sind zentral.
Ihr Nutzen der Fortbildung
Teilnehmende gewinnen eine fundierte Einführung in das systemische Arbeiten mit der Verknüpfung der beruflichen Beratung. Eine Methodenvielfalt kann direkt in den Arbeitsalltag integriert werden. Die Fortbildung vermittelt Sicherheit, Struktur und Motivation, um arbeitsweltliche Beratungen systemisch und zielgerichtet durchzuführen und zu gestalten.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Vanessa Finkenberg |
| Datum: | 18.11.2027 10:00 Uhr – 17:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 260 € p.P. | |
agesstruktur in stationären Wohneinrichtungen sinnvoll gestalten
In vielen stationären Wohneinrichtungen sind Mahlzeiten feste Orientierungspunkte im Tagesablauf – oft sogar die Höhepunkte des Tages. Diese Struktur kann sowohl Sicherheit bieten als auch zu einer gewissen Abhängigkeit führen, wenn sie den Alltag dominiert.
Wie können Fachkräfte diesen Balanceakt meistern? Welche Möglichkeiten gibt es, den Tag abwechslungsreicher zu gestalten, ohne die Struktur komplett aufzulösen? Und wie können Bewohner*innen stärker in die Gestaltung von Essenszeiten und Tagesablauf einbezogen werden?
Dieses Seminar bietet praxisnahe Impulse, um den Alltag in stationären Einrichtungen sinnvoller zu strukturieren, ohne dass Mahlzeiten zur einzigen Stütze werden. Gemeinsam reflektieren wir bestehende Routinen, hinterfragen mögliche Herausforderungen und entwickeln konkrete Lösungsansätze für eine flexiblere und individuellere Tagesgestaltung.
Inhalte
- Mahlzeiten als soziale und emotionale Anker: Warum sind sie so wichtig?
- Struktur vs. Abhängigkeit: Chancen und Herausforderungen fester Essenszeiten
- Psychologische und soziale Aspekte des Essens in Wohneinrichtungen
- Alternative Tagesgestaltung: Möglichkeiten für mehr Flexibilität und Autonomie
- Partizipation der Bewohner*innen stärken: Mitbestimmung und Wunschkost
- Kleine Veränderungen mit großer Wirkung: Praxisnahe Impulse für den Alltag
- Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele
Zielgruppe
- Fachkräfte in besonderen Wohnformen; Fachkräfte im Ambulant Betreuten Wohnen;
- Hauswirtschafts- und Küchenpersonal
- Einrichtungsleitungen und Qualitätsmanagement
- Therapeut*innen und weitere Fachkräfte, die mit der Alltagsgestaltung befasst sind
Methoden
- Impulsvorträge mit Fachwissen und Praxisbeispielen
- Interaktive Diskussionen und Reflexion bestehender Strukturen
- Gruppenarbeiten zur Entwicklung neuer Ideen und Ansätze
- Erfahrungsaustausch mit Best-Practice-Beispielen
- Fallanalysen und praxisnahe Lösungsstrategien
Ihr Nutzen der Fortbildung
- Verständnis vertiefen: Warum Mahlzeiten in Wohneinrichtungen eine so zentrale Rolle spielen
- Herausforderungen erkennen und neue Lösungen entwickeln
- Konkrete Strategien für eine ausgewogene Tagesgestaltung mitnehmen
- Bewohner*innen stärker einbinden und ihre Selbstbestimmung fördern
- Impulse für eine flexiblere Gestaltung von Mahlzeiten und Tagesstruktur erhalten
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Christa Anna Fischer |
| Datum: | 28.01.2027 10:00 Uhr – 17:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 260 € p.P. | |
Methoden für Betreuung, Assistenz und Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf
Wie können Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag gut begleitet, gefördert und zu mehr Selbstständigkeit ermutigt werden? In diesem praxisnahen Seminar lernen Mitarbeitende aus Betreuung und Assistenz vielseitige Methoden kennen, mit denen sie Lern- und Entwicklungsprozesse im Alltag gezielt unterstützen können.
Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelner Arbeitsbereich, sondern die methodische Gestaltung von Begleitung im Alltag insgesamt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie Anleitung verständlich, motivierend und ressourcenorientiert gelingen kann. Dazu gehören personenzentrierte Herangehensweisen, klare Kommunikation, passende Hilfsmittel sowie kleine, direkt umsetzbare Methoden für unterschiedliche Alltagssituationen.
Das Seminar bietet einen Methodenkoffer für die tägliche Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf. Anhand von Praxisbeispielen und Übungen wird erarbeitet, wie Mitarbeitende Lernprozesse unterstützen, Selbstständigkeit fördern und Menschen in ihrer Entwicklung stärken können.
Inhalte
- Grundlagen des Lernens im Alltag
- Personenzentrierung und Ressourcenorientierung in der Begleitung
- Methoden der Anleitung in unterschiedlichen Alltagssituationen
- Verständliche und wirksame Kommunikation
- Praktische Hilfsmittel und methodische Tools für die Begleitung
- Selbstständigkeit gezielt fördern und Entwicklungsschritte unterstützen
- Praxisübungen, Fallarbeit und Transfer in den Arbeitsalltag
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Betreuung, Assistenz und Begleitung, die Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag fördern
Methoden
Kurzinputs, Gruppenarbeit, Praxisübungen, Austausch, Storytelling und Fallarbeit
Ihr Nutzen der Fortbildung
- Sie lernen vielseitige Methoden kennen, um Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag gezielt zu begleiten.
- Sie erweitern Ihre Kompetenzen in personenzentrierter Anleitung und verständlicher Kommunikation.
- Sie erhalten praxistaugliche Impulse und Tools für unterschiedliche Alltagssituationen.
- Sie nehmen einen Methodenkoffer mit, den Sie direkt in Ihre Arbeit übertragen können.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Alexander Hagemann, Alexander Jonas |
| Zielgruppe: | Für Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Wohneinrichtungen, WfbM, Tagesförderstätten sowie weitere pädagogische, pflegerische und unterstützende Berufsgruppen. |
| Datum: | 03.-04.03.2027 1. Seminartag: 10:00 – 17:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 550 € p.P. | |
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In der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung kann es immer wieder zu herausfordernden Situationen kommen – besonders dann, wenn Aggressionen oder körperliche Auseinandersetzungen auftreten. Für Fachkräfte entstehen dabei oft hohe Belastungen: Unsicherheit, Angst, Überforderung oder sogar Ohnmacht können die Beziehung zu den betreuten Menschen beeinträchtigen. Dieses praxisnahe Training unterstützt Sie dabei, in solchen Momenten sicherer zu handeln, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Gewalt zu vermeiden. Gleichzeitig stärkt es Ihre professionelle Haltung sowie Ihr Bewusstsein für eigene Grenzen und Ressourcen.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Alexander Hagemann, Alexander Jonas |
| Zielgruppe: | Für Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Wohneinrichtungen, WfbM, Tagesförderstätten sowie weitere pädagogische, pflegerische und unterstützende Berufsgruppen. |
| Datum: | 09.-10.09.2027 1. Seminartag: 10:00 – 17:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 550 € p.P. | |
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In der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung kann es immer wieder zu herausfordernden Situationen kommen – besonders dann, wenn Aggressionen oder körperliche Auseinandersetzungen auftreten. Für Fachkräfte entstehen dabei oft hohe Belastungen: Unsicherheit, Angst, Überforderung oder sogar Ohnmacht können die Beziehung zu den betreuten Menschen beeinträchtigen. Dieses praxisnahe Training unterstützt Sie dabei, in solchen Momenten sicherer zu handeln, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Gewalt zu vermeiden. Gleichzeitig stärkt es Ihre professionelle Haltung sowie Ihr Bewusstsein für eigene Grenzen und Ressourcen.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Marius Rennert |
| Datum: | 27.06.2027 bis 09.06.2027
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| Veranstaltungsort: | Geschäftsstelle. Pohlheim-Garbenteich |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 640 € p.P. | |
Bedarfe fachlich begründen, Teilhabe personenzentriert planen und Menschen mit eingeschränkter oder nonverbaler Kommunikation beteiligen
Wie lassen sich individuelle Bedarfe in der Eingliederungshilfe fachlich nachvollziehbar begründen und dokumentieren? Wie gelingt echte Partizipation - auch bei Menschen mit eingeschränkter oder nonverbaler Kommunikation?
Das dreitägige Praxisseminar verbindet drei zentrale Aufgaben moderner Eingliederungshilfe: personenzentrierte Bedarfsermittlung und fachliche Dokumentation, die konkrete Umsetzung von Selbstbestimmung und Partizipation sowie eine verlässliche Teilhabeplanung bei komplexen Unterstützungsbedarfen.
Die Teilnehmenden arbeiten mit praxisnahen Impulsen, Übungen und eigenen Fallbeispielen. Sie entwickeln mehr Sicherheit für Assistenz, Dokumentation und Teilhabeplanung und lernen Methoden kennen, mit denen Wünsche, Ziele und Unterstützungsbedarfe auch bei eingeschränkter Kommunikation wahrgenommen und einbezogen werden können.
Inhalte
- Tag: Bedarfe personenzentriert begründen und dokumentieren
- Perspektivwechsel durch das BTHG: Personenzentrierung und Teilhabe
- Beobachtungen fachlich und transparent formulieren
- Teilhabeziele von Betreuungsaufwand unterscheiden
- Praxiswerkstatt: Fallbeispiele aus der Eingliederungshilfe analysieren
- Tag: Partizipation als Haltung und Praxis
- Stufen der Partizipation und echte Mitentscheidung
- Haltung und professionelles Rollenverständnis
- Methoden für Beteiligung im Alltag
- Macht, Machtkritik und Selbstbestimmung
- Tag: Bedarfsermittlung bei eingeschränkter Kommunikation
- Verhalten als Ausdruck und Form von Kommunikation verstehen
- Unterstützte Kommunikation in der Bedarfsermittlung einsetzen
- Stellvertretung zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung reflektieren
- Ergebnisse zusammenführen und in die Praxis übertragen
Zielgruppe
Fach- und Assistenzkräfte in der Eingliederungshilfe aus Wohn- und Arbeitsbereichen, insbesondere Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Tagesstätten, Tagesförderstätten, besonderen Wohnformen und dem ambulant betreuten Wohnen. Angesprochen sind außerdem Gruppenleitungen, Mitarbeitende des Sozialen bzw. Begleitenden Dienstes sowie Praxisanleitende.
Methoden
Systemische Impulse, interaktive Kleingruppenarbeit, kollegiale Fallberatung, Übungen zur fachlichen Dokumentation und Bedarfsbegründung, Reflexion eigener Praxisfälle sowie lösungsorientierte Selbstreflexion
Ihr Nutzen der Fortbildung
Die Teilnehmenden ...
- übersetzen Beobachtungen aus dem Alltag in fachlich nachvollziehbare Bedarfsbegründungen und eine personenzentrierte Dokumentation.
- reflektieren ihre Rolle im Spannungsfeld von Macht, Schutzauftrag, Selbstbestimmung und echter Partizipation.. nutzen Methoden zur Bedarfsermittlung bei Menschen mit komplexen Unterstützungsbedarfen sowie eingeschränkter oder nonverbaler Kommunikation.
- gewinnen Handlungssicherheit im Umgang mit Stellvertreter-Dilemmata und übertragen die Erkenntnisse in ihre berufliche Praxis.
Anmeldung über den Landesverband
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Marius Rennert |
| Datum: | 10.06.2027 bis 11.06.2027
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| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P. | |
Tägliche Wechsel begleiten, Stress reduzieren und die Zusammenarbeit in der Eingliederungshilfe stärken
Der tägliche Übergang von der Wohngruppe in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte oder einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz ist für viele Menschen mit Behinderung eine sensible Situation. Zeitdruck, Fahrdienste, öffentliche Verkehrsmittel und unterschiedliche Abläufe können Stress, Reizüberflutung und Unsicherheit auslösen.
Treffen verschiedene Regeln und Erwartungen aus Wohnen und Arbeit aufeinander, entstehen leicht Missverständnisse. Herausforderndes Verhalten oder emotionale Reaktionen können Ausdruck belastender Übergänge und fehlender Abstimmung sein.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernen die Teilnehmenden, tägliche Übergänge bindungs- und personenzentriert zu gestalten. Sie erkennen Stressoren, entwickeln verlässliche Rituale und verbessern den Informationsfluss zwischen Wohnbereich, Fahrdienst und Arbeitsbereich. So werden Übergänge sicherer und alle Beteiligten spürbar entlastet.
Inhalte
- Mikrotransitionen verstehen: Was bei alltäglichen Übergängen psychologisch geschieht
- Zwei Lebenswelten, unterschiedliche Abläufe: Missverständnisse und Loyalitätskonflikte erkennen
- Stressoren, Reizüberflutung und herausforderndes Verhalten frühzeitig wahrnehmen
- Übergänge bindungs- und personenzentriert begleiten
- Verlässliche Rituale und deeskalierende Strategien für Abschied und Ankommen entwickeln
- Schnittstellenmanagement: Informationen zwischen Wohnen, Fahrdienst und Arbeit gut weitergeben
Zielgruppe
Fach-, Assistenz- und Führungskräfte aus der Eingliederungshilfe, insbesondere aus besonderen Wohnformen, dem ambulant betreuten Wohnen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätten und der betriebsintegrierten Beschäftigung. Angesprochen sind außerdem Gruppenleitungen und pädagogische Leitungen.
Die gemeinsame Teilnahme als Tandem aus Wohnen und Arbeit wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung.
Methoden
- Fachliche Impulse mit direktem Praxisbezug
- Systemische Struktur- und Beziehungsaufstellungen zu Übergangssituationen
- Moderierter Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe
- Interaktive Kleingruppenarbeit
- Lösungsorientierte Fallberatung anhand eigener Praxisbeispiele
Ihr Nutzen der Fortbildung
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
- die psychologischen Dynamiken täglicher Übergänge besser verstehen.
- mögliche Stressoren frühzeitig erkennen und präventive Unterstützung anbieten.
- Abschied und Ankommen mit verlässlichen Ritualen sicherer gestalten.
- die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Wohnen, Fahrdienst und Arbeit verbessern.
- konkrete Lösungen für eigene Übergangssituationen in die Praxis übertragen.
| Organisation: | Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. |
| Seminarleitung: | Burghard Hofmann |
| Datum: | 11.03.2027 09:00 Uhr - 12:15 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen |
| Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 140 € p.P. | |
Sicher und respektvoll im Kontakt mit Menschen mit Unterstützungsbedarf
Mitarbeitende in Verwaltung und Hauswirtschaft begegnen Menschen mit Unterstützungsbedarf im Arbeitsalltag in vielen unterschiedlichen Situationen. Dabei ist nicht immer leicht einzuschätzen: Wie viel Nähe ist passend? Wann und wie darf ich mich abgrenzen? Der Workshop bietet Raum, die eigene Rolle zu klären, Unsicherheiten anzusprechen und einen professionellen Umgang mit Nähe und Distanz zu entwickeln.
Inhalte
- Nähe und Distanz im beruflichen Alltag
- Die eigene Rolle, Aufgaben und Grenzen klären
- Grenzen wahrnehmen und respektvoll kommunizieren
- Schwierige Situationen aus der Praxis gemeinsam reflektieren
Zielgruppe
Verwaltungs- und Hauswirtschaftskräfte in der Eingliederungshilfe
Methoden
Kurzimpulse, Praxisbeispiele, Austausch und gemeinsame Reflexion
Ihr Nutzen der Fortbildung
Die Teilnehmenden gewinnen mehr Sicherheit für ihren Arbeitsalltag. Sie reflektieren ihre eigene Rolle und ihre persönlichen Grenzen und lernen, auch in schwierigen Situationen klar und respektvoll zu handeln.
Viele weitere Fortbildungen finden Sie bei unserem Kooperationspartner
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