Fortbildungen - Teilhabe gestalten – Zukunft bewegen

Fortbildungen sind aus Sicht der Lebenshilfe essenziell, um unsere Mitarbeiter*innen gemäß ihrer individuellen Schwerpunkte weiterzuentwickeln und die Arbeitszufriedenheit aufrechtzuerhalten sowie zu steigern. Ein vielfältiges Portfolio an sinnvollen Weiterbildungsmaßnahmen wird unseren Mitarbeiter*innen kostenfrei angeboten.

Auf dieser Seite finden Sie Zugang zu einer Vielzahl spannender Fortbildungsangebote zu unterschiedlichen Themenbereichen. Die Themen und Inhalte der Fortbildungen werden regelmäßig aktualisiert und erneuert, um eine kontinuierliche Entwicklung und Wissensvermittlung zu gewährleisten.

In Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe Landesverband Hessen dürfen wir Ihnen folgendes Programm präsentieren:

Das gemeinsame Fortbildungsprogramm 2026 (wird fortlaufend ergänzt)

Mai

Organisation:Lebenshilfe Gießen
Seminarleitung:Gerhard Pracht
Zielgruppe:Personal (intern)
Datum:

19.05.2026 - 09:00 - 12:00 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich

 

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Juni

Organisation:Lebenshilfe Gießen
Seminarleitung:Gerhard Pracht
Zielgruppe:Personal (intern)
Datum:

15.06.2026 - 09:00 - 12:00 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich

 

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Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Stephanie Sikinger
Datum:18.06.26 bis 19.06.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.
 

Menschen mit geistiger Behinderung haben ein höheres Risiko für eine psychische Erkrankung als die Allgemeinbevölkerung. Das Wissen über Depression im Zusammenspiel mit geistiger Behinderung erleichtert es, das Erleben und Verhalten von Menschen besser einzuordnen und zu verstehen.

Dabei können folgende Fragestellungen hilfreich sein:

Was sind mögliche Ursachen und wie können Depressionen bei Menschen mit geistiger Behinderung erkannt werden?

Wie wirkt sich die psychische Erkrankung im Alltag aus?

Welche Rolle spielt diese in verschiedenen Kontexten wie z.B. Beratung und Alltagsbegleitung?

Wie können Ressourcen sichtbar gemacht werden und wie können diese dazu beitragen Bewältigungsstrategien zu entwickeln?

 

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Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Paul Driesch
Zielgruppe:Pädagogische Fachkräfte 
Datum:22.06.2026 von 10:00 bis 17:15 Uhr,
23.06.2026 von 09:00 bis 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.

 

Die Reggio-Pädagogik versteht den Raum als Dritten Erzieher. Wie muss man sich das vorstellen?

Der Raum wirkt auf die Kinder, auf ihre Bildungsprozesse und Interaktionen und die Kinder gestalten den Raum. Fachkräfte sollen diese Wirkungen kennen, nutzen und gestalten können.

Räume werden zweckmäßig und kindgerecht gestaltet, als vorbereitete Umgebung mit einem hohen Aufforderungscharakter. Ordnung und Struktur verschaffen gezielte Anleitung und gleichzeitig große Freiheit zum Ausprobieren. Ästhetisch und schön gestaltet sind diese Räume aber keine Ausstellungsflächen, sondern Kinderwelten, die selbständig erobert, umgestaltet und belebt werden sollen.

 

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Juli

Organisation:

Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Simone Schätzlein
Zielgruppe:Mitarbeitende in Tagesstätten, den offenen Hilfen, Wohn – und Werkstätten, Beratungsdiensten, Frühförderstellen, Schulen und Kindergärten sowie (teil-)stationären Betreuungseinrichtungen und heilpädagogischen Fachdiensten
Datum:01.07.2026 von 10:00 bis 17:15 Uhr,
02.07.2026 von 09:00 bis 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.

 

 

Lösungsorientiert handeln in Tagesstätten, offene Hilfen, Wohn- und Werkstätten

Gespräche mit Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen stellen eine besondere Herausforderung für Mitarbeitende dar.

Fachkräfte in Wohn- und Werkstätten, Beratungs- und Frühförderstellen, (Förder-)Schulen und Kindergärten mit Inklusionskindern kennen das: Obwohl alle nur das Beste wollen, kommt es häufig zu Spannungen, die den konstruktiven Umgang mit Problemen begrenzen.

Der systemische Ansatz hilft dabei, Gespräche ressourcen- und lösungsorientiert zu führen. Durch die Berücksichtigung der Komplexität der unterschiedlichen Ausgangslagen können Herausforderungen gut bewältigt werden. In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie Sie Gespräche mit Eltern und Angehörigen zielorientiert aufbauen und durchführen und wie sie Schwierigkeiten in Gesprächen gut bewältigen können.

 

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August

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Alexander Hagemann, Alexander Jonas
Zielgruppe:Für Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Wohneinrichtungen, WfbM, Tagesförderstätten sowie weitere pädagogische, pflegerische und unterstützende Berufsgruppen.
Datum:12.08.2026 - 17:00 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich

Seminar: IH-261717

 

In der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung kann es immer wieder zu herausfordernden Situationen kommen – besonders dann, wenn Aggressionen oder körperliche Auseinandersetzungen auftreten. Für Fachkräfte entstehen dabei oft hohe Belastungen: Unsicherheit, Angst, Überforderung oder sogar Ohnmacht können die Beziehung zu den betreuten Menschen beeinträchtigen. Dieses praxisnahe Training unterstützt Sie dabei, in solchen Momenten sicherer zu handeln, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Gewalt zu vermeiden. Gleichzeitig stärkt es Ihre professionelle Haltung sowie Ihr Bewusstsein für eigene Grenzen und Ressourcen.

Aufbaukurs - die Teilnahme setzt den Grundkurs voraus.

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Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Felix Klinger
Zielgruppe:Alle Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag mit Menschen arbeiten
Datum:17.08. -18.08.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 460 € p.P.

 

 

Im pädagogischen Alltag begegnen Fachkräfte immer häufiger Stammtischparolen, diskriminierenden Aussagen oder menschenfeindlichen Haltungen. Diese Situationen entstehen oft spontan, lösen Unsicherheit aus und fordern eine klare, professionelle Reaktion.

Diese zweitägige Fortbildung für pädagogische Fach- und Führungskräfte vermittelt praxisorientierte Methoden, um in herausfordernden Gesprächen souverän zu bleiben, Grenzen zu setzen und gleichzeitig eine wertschätzende, demokratische Haltung zu bewahren.

Die Teilnehmenden lernen, typische Mechanismen von abwertenden Äußerungen zu verstehen, eigene Fallbeispiele zu analysieren und wirksame Gesprächs- und Deeskalationsstrategien einzusetzen. So entsteht mehr Sicherheit im beruflichen Alltag und ein klarer Beitrag zu einer inklusiven, respektvollen Einrichtungskultur.

 

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Organisation:

Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Florian Malicke
Zielgruppe:Erzieher*innen, Kitaleitungen und Fachkräfte in integrativen Kitas
Datum:13.08.2026 von 10:00 bis 17:15 Uhr,
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 250 € p.P.

 

 

Autistische Kinder sicher begleiten – mit Herz, Haltung und Struktur

Autistische Kinder nehmen ihre Umwelt auf besondere Weise wahr – oft detailreich, intensiv und anders strukturiert. Das kann im Kita-Alltag sowohl herausfordernd als auch bereichernd sein. In diesem praxisorientierten Seminar erhalten pädagogische Fachkräfte fundiertes Grundwissen zum Thema Autismus, lernen typische Stressoren und Unterstützungsbedarfe kennen und erarbeiten gemeinsam konkrete Handlungsstrategien für die Begleitung im Alltag.

 

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Organisation:Lebenshilfe Gießen e.V.
Seminarleitung:Gabriele Koslowski
Zielgruppe:Fach- und Führungskräfte sowie Assistenzen in der Eingliederungshilfe, die ihre Konfliktkompetenz im beruflichen Alltag stärken möchten.
Datum:

11.-12.08.2026

1. Seminartag: 10:00 – 17:00 Uhr
2. Seminartag: 09.00 – 16.15 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 480 € p.P.

 

 

Vom Gegeneinander zum Miteinander – Konflikte verstehen und konstruktiv lösen

Konflikte gehören zum Berufsalltag – insbesondere in der Eingliederungshilfe, wo Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnissen und Sichtweisen zusammenarbeiten. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Konflikte frühzeitig erkannt, verstanden und konstruktiv gelöst werden können.

Anhand praxisnaher Beispiele aus dem beruflichen Umfeld lernen Sie, Konfliktursachen zu analysieren, Konfliktgespräche professionell zu führen und Ihre eigene Haltung zu reflektieren. So gelingt es Ihnen, Spannungen im Team oder in der Zusammenarbeit mit Klient*innen und Angehörigen souverän zu bewältigen.

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September

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Alexander Hagemann, Alexander Jonas
Zielgruppe:Für Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Wohneinrichtungen, WfbM, Tagesförderstätten sowie weitere pädagogische, pflegerische und unterstützende Berufsgruppen.
Datum:

02.-03.09.2026

1. Seminartag: 10:00 – 17:15 Uhr
2. Seminartag: 09.00 – 16.15 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 550 € p.P.

 

 

In der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung kann es immer wieder zu herausfordernden Situationen kommen – besonders dann, wenn Aggressionen oder körperliche Auseinandersetzungen auftreten. Für Fachkräfte entstehen dabei oft hohe Belastungen: Unsicherheit, Angst, Überforderung oder sogar Ohnmacht können die Beziehung zu den betreuten Menschen beeinträchtigen. Dieses praxisnahe Training unterstützt Sie dabei, in solchen Momenten sicherer zu handeln, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Gewalt zu vermeiden. Gleichzeitig stärkt es Ihre professionelle Haltung sowie Ihr Bewusstsein für eigene Grenzen und Ressourcen.

 

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Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Felix Klinger
Zielgruppe:Pädagogische Fachkräfte 
Datum:15.09.2026 von 10:00 bis 17:15 Uhr,
16.09.2026 von 09:00 bis 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.

 

 

Alle, die pädagogisch arbeiten, kennen das: Belohnen und Bestrafen funktioniert – scheinbar. Die gewünschte Verhaltensänderung tritt oft schnell ein, die Situation entspannt sich, alle sind zufrieden. Oder?

Schließlich muss es doch Konsequenzen geben – sonst verliert man die Kontrolle, die Kinder oder Klient*innen tanzen einem auf der Nase herum. Oder?

In diesem Seminar werfen wir einen kritischen Blick auf die pädagogischen Klassiker "Belohnung" und "Bestrafung". Ohne sie pauschal zu verteufeln, reflektieren wir gemeinsam ihre Wirkung, ihre Grenzen – und ihren Preis. Anhand praxisnaher Fallbeispiele diskutieren wir Erziehungsziele, überprüfen gängige Handlungsmuster und setzen sie in Beziehung zur eigenen pädagogischen Haltung und Rolle.

Das Seminar bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und neue Impulse. Ziel ist es, pädagogisches Handeln bewusster zu gestalten und tragfähige Alternativen zum klassischen Belohnen und Bestrafen kennenzulernen, die Beziehung, Entwicklung und Eigenverantwortung stärken

 

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Organisation:Lebenshilfe Gießen e.V.
Seminarleitung:Anja Lang und Jannic Schaarschmidt
Zielgruppe:Pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe
Datum:

17.-18.09.2026

1. Seminartag: 09:00 – 16:00 Uhr
2. Seminartag: 09.00 – 13.00 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 120 € p.P.

Seminar-Nummer: IH-261701

 

Die Eingliederungshilfe hat eine lange und nicht immer einfache Geschichte. Viele Strukturen und Denkweisen, die heute noch wirken, haben ihren Ursprung in einer Zeit, in der Menschen mit Behinderung ausgegrenzt und entmündigt wurden. Gleichzeitig fordert die UN-Behindertenrechtskonvention einen grundlegenden Wandel: Selbstbestimmung, Teilhabe und Empowerment sollen im Mittelpunkt stehen.

Diese Fortbildung lädt dazu ein, die historischen Wurzeln der Eingliederungshilfe zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Sie zeigt auf, wie sich daraus ein neues, menschenrechtsbasiertes Verständnis von Unterstützung und Teilhabe entwickeln lässt. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie kann ich als Fachkraft Teilhabe aktiv ermöglichen – im Rahmen der Teilhabeplanung, im Umgang mit Klient*innen und in meiner eigenen Haltung?

Mit einer Mischung aus fachlichem Input, praktischen Übungen, Fallarbeit und persönlicher Reflexion bietet die Fortbildung Raum für neue Perspektiven, Austausch und konkrete Impulse für den Arbeitsalltag.

 

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Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Michael Koschmieder
Zielgruppe:Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe und Sozialen Arbeit
Datum:16.09.26 - 17.09.26
10:00 bis 17:15 Uhr
Anmeldeschluss:n.o.
Veranstaltungsort: Online über den Lebenshilfe Online Campus
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 360 € p.P.

 

Sie erlernen den praktischen Einsatz von ChatGPT und verwandten KI-Tools in Ihrem Arbeitsalltag, um effizienter zu arbeiten und die Teilhabe sowie Selbstbestimmung Ihrer Klient*innen zu fördern.

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Felix Klinger
Datum:22.09.26 bis 23.09.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.
 

 

Systemsprengern professionell begegnen – Handlungssicherheit gewinnen

„Und wieder einmal ist es soweit…“, „Wie soll das nur weitergehen?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll!?“
Gedanken wie diese sind für viele Fachkräfte bittere Realität im Arbeitsalltag.

Einzelne Klient*innen stellen das gesamte Setting auf den Kopf: Sie verstoßen gegen Regeln, überschreiten Grenzen und fordern alle Beteiligten heraus – oft scheinbar ohne Grund. Diese Situationen führen zu Anspannung, Frustration und dem Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Die Frage steht im Raum, ob eine weitere Begleitung überhaupt noch möglich oder sinnvoll ist.

Doch was, wenn das „Problem“ nicht (nur) beim Verhalten der Klient*innen liegt?

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Gießen
Seminarleitung:Gerhard Pracht
Zielgruppe:Personal (intern)
Datum:

30.09.2026 - 09:00 - 12:00 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich

 

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Seminarleitung:Christiane Esser, Christoph Fay
Datum:22.09.2026
9:00 bis 16:00 Uhr
Anmeldeschluß:n.o.
Maximale Teilnehmerzahl:12
Veranstaltungsort:Lebenshilfe Gießen - Geschäftsstelle Pohlheim
Teilnahmebeitrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt):n.o.
Seminarnummer: IH-261715
 

Als Führungskraft bei der Lebenshilfe Gießen haben Sie eine spannende und vielseitige Aufgabe:

Sie leiten das Personal, gestalten die pädagogische Arbeit, planen Ausgaben und Budgets – und sorgen für den Arbeitsschutz.

 

Dabei tauchen einige wichtige Fragen auf:

  • Warum sind Gefährdungsbeurteilungen notwendig (und wie viele braucht man)?
  • Was ist eine Betriebsanweisung?
  • Wie unterweise ich meine Beschäftigten, damit der Arbeitsschutz nicht nur als lästige Pflicht empfunden wird?
  • Wie bereite ich mich vor, wenn die Brandschutzbehörde, das Regierungspräsidium oder die Berufsgenossenschaft plötzlich vor der Tür stehen?

 

Keine Panik, Sie müssen diese Herausforderungen nicht alleine meistern. Es gibt Unterstützung, und Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. In dieser Fortbildung zeigen wir Ihnen als Führungskraft Ihre Aufgaben im Arbeitsschutz und erklären Ihnen die Vorlagen, Instrumente und Methoden, die Sie dabei einsetzen können.

 

So werden aus böhmischen Dörfern und unüberschaubaren Häuserschluchten bunte und vielseitige Ferienhaussiedlungen

 

Wir machen Ihnen nichts vor:

Arbeitsschutz in den Einrichtungen umzusetzen, ist viel Arbeit und nicht jeder wird nach unserer Fortbildung zum Arbeitsschutz-Fan. Aber nach diesem Tag wissen Sie genau, was der Gesetzgeber von Ihnen erwartet und können sich ohne Angst an die Umsetzung machen.

 

Arbeitsschutz schafft man nicht an einem Tag oder in einer Woche, aber mit Durchhaltevermögen und unserer Unterstützung bekommen Sie alles organisiert.

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Oktober

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Burghard Hofmann
Datum:05.10.26 bis 06.10.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Anmeldeschluß:n.o.
Veranstaltungsort:Lebenshilfe Wetzlar
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 420 € p.P.
 

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der pädagogische Ansatz in den Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe stark verändert: Von der Separation über beschützende und fürsorgliche Betreuung sowie qualifizierende Förderung hin zur Begleitung und Assistenz selbstbestimmten Lebens.

Neue Arbeits-, Wohn- und Lebensentwürfe von und für Menschen mit Behinderung sind entstanden, werden weiterentwickelt und stetig angepasst. Wenn echte Teilhabe und Selbstbestimmung verwirklicht werden sollen, reichen institutionelle Öffnung und angepasste Rahmenbedingungen allein jedoch nicht aus!

Die heutige individualisierte, schnelllebige Gesellschaft verlangt zunehmend mehr persönliche und soziale, aber auch strukturgebende Kompetenzen (so genannte Schlüsselqualifikationen). Auch für Menschen mit Behinderung bedeutet dies den Ausbau eigener Kompetenzen und das Entwickeln zusätzlicher persönlichkeitsdienlicher Ressourcen.

In diesem Seminar werden Methoden vorgestellt, diskutiert und durchgespielt, die zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung beitragen können. Im Anschluss können diese im Arbeitsalltag bewusst eingesetzt werden.

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Christine Breidenstein
Datum:19.10.26 bis 20.10.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Anmeldeschluß:n.o.
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.
 

Konfliktmanagement und positive Kommunikation: Konflikte erkennen, verstehen und als Chance nutzen

Knistert es mal wieder unter den Kollegen*innen? Oder droht gar ein Gewitter aufzuziehen? Dann lassen Sie uns dies in positive Energie umwandeln!

In diesem Seminar werden wir uns mit den verschiedenen Konfliktphasen nach Glasl beschäftigen, um einen Konflikt besser einordnen zu können. Insbesondere wird es darum gehen, den negativen Blick auf einen Konflikt in einen positiven umzuwandeln. Denn in jedem Konflikt steckt eine Chance und positive Energie, wenn er denn früh genug erkannt und aktiv angegangen wird.

Ziel ist es, Konflikte in einer anderen, vielleicht ungewohnten, aber angemesseneren Art und Weise zu betrachten. Sie sind ein wichtiges Signal dafür, dass etwas nicht (mehr) stimmt und verändert werden muss. Sie sind eine Chance zur Entwicklung und Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen.

Kompetenz, Wissen und Phantasie der Konfliktparteien können nicht zum Zuge kommen, solange sie sich bekriegen. Das kann sich ändern, wenn vermittelnde, unparteiische Dritte den Prozess der Eskalation unterbrechen und einen konstruktiven Weg zeigen, wie die Parteien zu Lösungen kommen können.

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Felix Klinger
Datum:21.10.26 bis 22.10.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Anmeldeschluß:n.o.
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.
 

 

Demokratie lebt von Partizipation – doch Beteiligung geschieht nicht von selbst.
Damit Menschen sich aktiv einbringen, braucht es mehr als Wissen über Beteiligungsrechte und -methoden. Entscheidend ist die Motivation, sich überhaupt beteiligen zu wollen. Und diese Motivation entsteht nur, wenn Menschen erleben, dass ihr Handeln Wirkung zeigt – dass sie selbstwirksam sind.

Partizipation braucht passende Rahmenbedingungen.
Gelungene Beteiligung entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Strukturen, die Mitgestaltung ermöglichen. Dafür braucht es:

  • Institutionelle Offenheit für Veränderung und echte Mitbestimmung
  • Alltagstaugliche Beteiligungsprozesse, die mit den Lebensrealitäten der Kinder und Klient*innen kompatibel sind
  • Funktionierendes und ernst gemeintes Beschwerdemanagement
  • Fachkräfte, die durch ihre Haltung, Kompetenzen und Methoden Räume für Selbstbestimmung schaffen

Doch wo sind die Grenzen der Partizipation – und wie gehen wir damit um?
Beteiligung braucht Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit. Deshalb ist es zentral, dass Grenzen von Partizipation klar reflektiert und transparent kommuniziert werden.
Grenzen können zum Beispiel liegen in:

  • Sachzwängen & institutionelle Rahmenbedingungen
  • Entwicklungsstand & individuelle Kompetenzen
  • Fehlende Strukturen oder Beteiligungskultur
  • Zeit- und Ressourcenmangel
  • Zielkonflikte mit anderen Kinderrechten (z. B. Schutz vs. Selbstbestimmung) oder Gruppen
  • Grenzen durch Machtverhältnisse und Rollenverständnis

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Gabriele Fischer-Mania
Datum:26.10.26 bis 27.10.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Anmeldeschluß:n.o.
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 420 € p.P.
 

 

Mitarbeiter*innen in der Eingliederungshilfe sind für viele Menschen mit Behinderung zentrale Bezugspersonen. Sie werden als Vertrauensperson, als Unterstützer*innen und enge Wegbegleiter*innen gebraucht. Gleichzeitig erleben sie in diesen engen Beziehungen Zurückweisung, Angriffe und Ablehnung.

Auf Seiten der Mitarbeiter*innen sind diese beiden Pole mit eigenen Gefühlen der Zuneigung und Vertrautheit und mit dem Wunsch nach Abgrenzung und Zurückweisung von Grenzüberschreitungen verbunden. Insbesondere für Quereinsteiger*innen ist diese Balance eine Herausforderung. Eine hilfreiche Beziehungsgestaltung verlangt beides: Nähe und Distanz.

Die Bereitschaft zu Eigenreflexion wird bei der Teilnahme am Seminar vorausgesetzt.

Zielsetzung ist es, den Teilnehmenden einen professionellen Umgang mit der Thematik und somit eine ausgewogene Beziehungsgestaltung zu ermöglichen.

 

Anmeldung über den Landesverband

 

 

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Charlotte Sauer
Datum:28.10.26 bis 29.10.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Anmeldeschluß:n.o.
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.
 

 

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie die motorische Entwicklung von Kindern mit einfachen Mitteln fördern können. Wir betrachten, welche Bewegungsfähigkeiten Kinder in verschiedenen Altersstufen entwickeln und wie Sie diese gezielt unterstützen. Sie erfahren, wie Sie Ihre Kita und deren Räume wie zum Beispiel Flure, als Bewegungsräume nutzen können. Es werden praxisnahe und kreative Ideen vorgestellt und erarbeitet, die ohne viel Aufwand umsetzbar sind. Sie lernen, wie Sie mit einfachen Mitteln spannende Bewegungsangebote schaffen. Der Fokus liegt auf der Integration von Bewegung in den Alltag der Kinder. Am Ende des Seminars haben Sie eine Sammlung an Ideen, die Sie sofort in Ihrer Einrichtung umsetzen können.

 

Anmeldung über den Landesverband

 

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Klaus-Peter Judith, Christian Judith
Datum:12.10.26 bis 13.10.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 700 € p.P.
 

Strukturelle Gewalt ist oft nicht sofort sichtbar und wirkt dennoch stark: durch Regeln, Routinen, Zeitdruck oder Abläufe, die Selbstbestimmung und Teilhabe einschränken.

Das Seminar nimmt typische Situationen in Wohnen, Tagesstruktur und WfbM in den Blick: Wo entstehen Abhängigkeiten? Wo fehlen Wahlmöglichkeiten? Wo begrenzen Strukturen gute Unterstützung?

Begriffe werden geklärt, Muster im eigenen Arbeitskontext erkennbar gemacht und gemeinsam konkrete, realistische Schritte für Veränderung entwickelt – im Team, in Prozessen und im Umgang mit Macht.

 

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November

Organisation:Lebenshilfe Gießen
Seminarleitung:Gerhard Pracht
Zielgruppe:Personal (intern)
Datum:

24.11.2026 - 09:00 - 12:00 Uhr

Veranstaltungsort:Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Gabriele Fischer-Mania
Datum:17.11.26 bis 18.11.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 420 € p.P.
 

Gesprächsführung mit Angehörigen

Mitarbeitende in Diensten der Eingliederungshilfe sind wichtige Bezugspersonen von Menschen mit Behinderung. Ihre Aufgabe ist es, die von ihnen begleiteten Personen in deren Eigenständigkeit und Entwicklung begleiten.

Gleichzeitig fühlen sich viele Angehörige, die ebenfalls zentrale Bezugspersonen sind, dauerhaft verantwortlich. Häufig fällt ihnen das "Loslassen" schwer. Nicht selten äußern sie ihre Anliegen zwischen Tür und Angel und hoffen, dass diese sofort erfüllt werden. Das ist im Alltag schwer umzusetzen. Es können sich Konflikte entwickeln, die schwer zu thematisieren sind. Fachkräfte sitzen oft zwischen den Stühlen. Im Interesse der Klient*innen sind sie gefordert, ein konstruktives Miteinander zu entwickeln.

Im Seminar werden anhand der Praxisbeispiele der Teilnehmenden die Situation von Angehörigen -insbesondere der Eltern- thematisiert. Es werden bestehende Konflikte analysiert.

Im zweiten Teil werden Grundlagen der Gesprächsführung vermittelt und in konkreten praktischen Übungen erprobt.

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Paul Driesch
Datum:16.11.26 bis 17.11.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle Pohlheim-Garbenteich
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 440 € p.P.
 

Wie Kinder mit Begeisterung lernen

Wie Kinder mit Begeisterung lernen und kreative Potentiale gefördert werden können.

Strukturen der Kindertagesbetreuung und frühkindlichen Bildung sollen Lern- und Lebensort für Kinder sein.

Damit Kinder sich in individuellen Lernschritten entwickeln können - ganzheitlich, selbsttätig und partizipativ - braucht es einige wichtige Voraussetzungen in den Strukturen der Kindertagesbetreuung.

Zuerst aufmerksame und begeisterte Fachkräfte, die sich gemeinsam mit Kindern auf eine Abenteuerreise begeben. Auch Räume und Orte, die zur Eroberung und Umgestaltung und zum Spuren-hinterlassen anregen. Einen Tagesablauf, der sich an den Bedürfnissen und Themen der Kinder orientiert. Und Fachkräfte, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sich kindliches Denken und Lernen entwickelt.

Mit viel Humor und spannenden neuen Eindrücken werden die Teilnehmer dazu angeregt, selbst zu erleben, wie ihre kreativen Potentiale genutzt und die Begeisterung für lebenslanges Lernen geweckt werden kann.

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Stephanie Sikinger
Datum:19.11.26 bis 20.11.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg - Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P.
 

Systemische Methoden in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung

Personenzentrierung, Sozialraumorientierung und eine ressourcenorientierte Sichtweise auf Menschen mit geistiger Behinderung sind zentrale Anforderungen in der modernen Eingliederungshilfe – nicht zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Der systemische Ansatz bietet hierfür wertvolle Impulse für die Praxis.

In diesem Seminar erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in systemische Methoden, mit denen Sie Menschen mit Behinderung dabei unterstützen können, ihre Stärken zu erkennen und eigene Potentiale zu entfalten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen:

  • Wie gestaltet sich der Sozialraum von Menschen mit geistiger Behinderung?
  • Welche unterstützenden Systeme fördern Teilhabe?
  • Was bedeutet eine systemische Haltung im pädagogischen Alltag?
  • Wie können vorhandene Ressourcen (wieder) sichtbar und erlebbar gemacht werden?

Sie lernen theoretische Grundlagen kennen, erproben Methoden in einfacher und leichter Sprache und entwickeln konkrete Herangehensweisen für die Zusammenarbeit mit Klientinnen, Angehörigen und Kolleginnen.

 

Anmeldung über den Landesverband

 

 

Dezember

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Martina Feulner
Datum:03.12.26 bis 04.12.26
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Lebenshilfe Wetzlar
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 460 € p.P.
 

 

Hauswirtschaftliche Aufgaben personen- und situationsorientiert begleiten

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten gehören zum Alltag und sind weit mehr als reine Versorgung. Gerade in der Eingliederungshilfe bieten Kochen, Ordnung, Reinigung oder Wäschepflege viele Möglichkeiten, Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrer Selbstständigkeit zu stärken und Teilhabe ganz praktisch zu fördern.
In diesem Seminar steht Hauswirtschaft als pädagogisches und assistierendes Handlungsfeld im Mittelpunkt. Es geht darum, Menschen nicht einfach Aufgaben abzunehmen, sondern sie in alltäglichen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten personen- und situationsorientiert zu begleiten. Dabei spielen individuelle Fähigkeiten, Vorlieben, Unterstützungsbedarfe und Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle.
Mit HOT® – dem Haushaltsorganisationstraining – und SALSA werden praxiserprobte Konzepte vorgestellt, mit denen hauswirtschaftliche Aufgaben gezielt zur Förderung von Alltagskompetenzen genutzt werden können. Anhand konkreter Beispiele aus besonderen Wohnformen wird gemeinsam erarbeitet, wie hauswirtschaftliche Assistenz selbstbestimmt, ressourcenorientiert und alltagsnah gestaltet werden kann.

 

Inhalte

  • Hauswirtschaft im Alltag besonderer Wohnformen: zwischen Versorgung, Assistenz und Teilhabe
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten als Lern- und Entwicklungsfelder nutzen
  • HOT® und SALSA als Konzepte für die Anleitung im Alltag kennenlernen
  • Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen bei hauswirtschaftlichen Aufgaben begleiten
  • Kochen, Einkauf, Ordnung, Reinigung und Wäschepflege personenorientiert gestalten
  • Möglichkeiten und Grenzen von Selbstständigkeit im Alltag reflektieren
  • Praxisbeispiele aus dem Arbeitsalltag besprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln

 

Zielgruppe

Mitarbeitende und Führungskräfte in besonderen Wohnformen, die hauswirtschaftliche Aufgaben begleiten oder verantworten

 

Anmeldung über den Landesverband

Fortbildungsreihen und Weiterbildungen

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Steffen Hübner, Paul Driesch. Felix Klinger, Charlotte Sauer
Datum:

Start: 15.09.2026

Veranstaltungsort:Sophie-Scholl-Schule, Gießen

Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 3.285 € p.P.

Mit Inklusion als Haltung und Handlungsprinzip

Diese Qualifizierungsreihe richtet sich an Personen, die in einer Kindertageseinrichtung in Hessen tätig werden möchten und keine klassische pädagogische Ausbildung mitbringen. In 160 Unterrichtseinheiten erwerben Sie grundlegende fachliche, rechtliche und persönliche Kompetenzen für die Mitarbeit im pädagogischen Alltag einer inklusiven Kita.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Inklusion: Die inklusive Haltung durchzieht alle Module als zentrales Querschnittsthema. Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit Vielfalt, Barrierefreiheit und Teilhabe auseinander – nicht nur theoretisch, sondern vor allem praxisnah und anwendungsorientiert. Ziel ist es, pädagogische Mitarbeitende zu befähigen, alle Kinder – mit und ohne Behinderung – im Kita-Alltag gut zu begleiten und ihnen echte Teilhabe zu ermöglichen.

 

Hier finden Sie das Konzept der 160-Stunden-Qualifizierung.

 

Die 160-stündige Qualifizierungsreihe umfasst acht aufeinander aufbauende Module. Jedes Modul verbindet fachliches Wissen mit praxisnahen Übungen und Reflexion.

Modul 1: Pädagogische Grundlagen & Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan (BEP)
Einstieg, Aufgabenklärung, BEP, Bild vom Kind, Bedeutung des Spiels
15.09., 16.09. und 09.11.2026

Modul 2: Rolle, Haltung & Kinderrechte
Persönliche Haltung, Portfolioarbeit, Kinderrechte & rechtliche Grundlagen
02.02.,03.02. und 04.03.2027

Modul 3: Inklusion & Partizipation
Grundlagen inklusiver Pädagogik, Vielfalt, Partizipation im Kita-Alltag
08.06. und 17.06.2027

Modul 4: Beobachtung, Dokumentation & Spielabläufe
Spielbegleitung, Beobachtungsverfahren, Dokumentation für Kinder, Eltern und Fachkräfte
23.08.,24.08. und 09.09.2027

Modul 5: Bindung & sozial-emotionale Entwicklung
Bindungstheorie, Eingewöhnung, sichere Beziehungen im Kita-Alltag
02.09. und 08.09.2027

Modul 6: Kommunikation, Konflikte & Elternarbeit
Kommunikation im Kita-Alltag, Konflikte von Kindern, Elternarbeit, schwierige Gespräche
28.09. und 19.10.2027

Modul 7: Gesundheit, Resilienz & Bewegung
Stressbewältigung, Resilienz, Bewegungs- und Entspannungsförderung
27.10. und 12.01.2028

Modul 8: Abschlussmodul: Ich & meine Praxis
Portfolio-Präsentationen, Reflexion der Qualifizierung, Zertifikatsvergabe
08.02. und 09.02.2028

 

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:

Prof. Dr. Bernd Freisleben, Marin Zimaj, David Pfau

Datum:

14.09-15.09.2026

Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen

Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 700 € p.P.

 

Künstliche Intelligenz verändert die Rahmenbedingungen sozialer Arbeit in rasantem Tempo. Von Entscheidungsunterstützung über Dokumentationsprozesse bis hin zu Assistenzsystemen für Mitarbeitende – die Potenziale sind enorm, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit, Ethik, Qualitätssicherung und Governance.

Dieses Seminar qualifiziert Fach- und Führungskräfte aus dem Sozialwesen dazu, die Rolle eines/einer KI-Beauftragten professionell auszufüllen: als verantwortliche Ansprechperson für Organisation, Träger und Teams, die den Einsatz von KI-Systemen begleitet, bewertet, steuert und sicher mitgestaltet.

Sie lernen, Chancen und Risiken realistisch zu bewerten, Richtlinien und Prozesse zu entwickeln, Mitarbeitende zu befähigen und die Anforderungen des EU KI-VO sowie datenschutzrechtlicher Vorgaben sicher umzusetzen. Dabei steht stets die Frage im Fokus: Wie nutzen wir KI, ohne vulnerable Gruppen zu gefährden – und wie steigern wir zugleich Qualität, Effizienz und Entlastung?

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Susanne Baum, Christiane Liersch
Datum:

Modul 1: 13.11. – 14.11.2025

Modul 2: 23.02.2026 – 24.02.2026

Anmeldeschluss:n.o.
Veranstaltungsort:Geschäftsstelle, Pohlheim-Garbenteich

Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 340-430 € p.P.

 

 

Die Anleitung von Heilerziehungspfleger*innen und Erzieher*innen im Berufspraktikum kompetenzorientiert und erfolgreich gestalten

Erster Baustein 

  • Rolle und Aufgabe der Praxisanleitung
  • Führen von Anleitungsgesprächen
  • Kompetenzorientierte Anleitung – was bedeutet das?
  • Das Konzept des individuellen Ausbildungsplanes

 

Zweiter Baustein 

  • Die Bedeutung von Reflexion und dem Einsatz unterschiedlicher Reflexionshilfen
  • Führen von Kritik- und Konfliktgesprächen
  • Das Abschlussgespräch
  • Vom Auszubildenden/ Berufspraktikant*in zur Fachkraft- wie gelingt der Übergang?

 

ausgebucht! In Planung für 2026.

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:

Sabine Scharbach-Knobe, Gabriele Fischer-Mania,

Claus Dünwald, Burghard Hofmann, Annette Geldmacher

Datum:

Start: 23.09.2026

Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen

Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 6.400 € p.P.

Die Qualifizierungsreihe "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" richtet sich nach der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" vom 22. Juni 2018 für das Land Hessen.

Mit der Qualifizierung zur gFAB wird ein bundesweit staatlich anerkannter Abschluss erworben. Mit dem Bestehen der Prüfung wird die Ausbildereignung im Sinne des § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes erworben.

Die geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung ist in der Lage, personenzentrierte berufliche Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen für Menschen mit einer Behinderung durchzuführen, um ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies erfordert von den Fachkräften einen hohen beruflichen Qualifikationsstandard. Besonders in den Bereichen der Arbeits-, Sozial- und Sonderpädagogik sowie auf förderdiagnostischem Gebiet muss die Fachkraft zusätzlich qualifiziert sein.

Über die im Ausbildungsberuf erlernten Fähigkeiten hinaus werden im Rahmen der Qualifizierungsreihe folgende Schlüsselqualifikationen erworben:

  • Arbeits- und sonderpädagogische Kompetenzen
  • Soziale Kompetenzen
  • Kommunikative Kompetenzen
  • Netzwerkkompetenzen
  • Digitale und Technische Kompetenzen

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beinhaltet die Weiterbildungsreihe u. a. folgende prüfungsrelevante Themen:

  • Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten
  • Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert konzipieren und begleiten
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert einrichten
  • Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, realisieren und steuern

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Ambulanter Pflegedienst Lebenshilfe Gießen gGmbH
Seminarleitung:Jakob Handrack und Team Pflegedienst
Zielgruppe:Pflegehilfskräfte und Quereinsteiger in der Pflege
Datum:

Einzeltermine:

19. März (DHI Ursulum)*

18. Juni (CasaVivo Linden)*

17. September (Welo Sporthalle)*

17. Dezember (Geschäftsstelle EG)*

 

Einzeltermine*

 

 

Dieser Kurs richtet sich an Pflegehilfskräfte und Quereinsteiger in der Pflege, die ihr Wissen im Bereich Grund- und Behandlungspflege erweitern möchten. Ziel ist es, Pflegeleistungen sicher, kompetent und klientenorientiert im Alltag umzusetzen. Der Kurs ist verpflichtend für Mitarbeiter des Ambulanten Pflegedienstes und der Wohnstätten der Lebenshilfe Gießen ohne berufsbildende pflegerische Qualifikation.

 

Inhalte:

Hygiene, Wahrnehmen/Beobachten/Dokumentieren, Grundpflege (Unterstützung bei der Körperpflege, Ausscheidung, Mobilität und Ernährung), Pflegestandards, einfache Behandlungspflege (Vitalzeichenkontrolle, Kompressionsstrümpfe anziehen, Subkutaninjektionen, usw.), Prophylaxen (Sturz, Dekubitus), rechtliche Grundlagen (freiheitsentziehende Maßnahmen u.a.)

 

Anmeldung per Mail

2027

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Gianni Piana
Datum:24.05.27 bis 25.05.27
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P.
 

 

Systemische Kurzberatung im Alltag

Viele Fachkräfte kennen die Situation: Eigentlich sind sie im Gruppendienst eingebunden und haben keine Zeit – doch Klientinnen, Angehörige oder Assistentinnen von Klientinnen suchen spontan Rat.

Spontane und unerwartete Gespräche können professionell gestaltet werden – auch in knapper Zeit. Die Fortbildung gibt Ideen und Anregungen, wie und mit welchen Methoden solche Anliegen gelöst werden können.

Neben der systemischen Grundhaltung wird praxisnah gearbeitet und Raum zum Ausprobieren und selbst gestalten geboten.

Inhalte

  • Vermittlung der systemischen Grundlagen und Haltung
  • Erarbeitung von geeigneten Methoden & Interventionen
  • Gestaltung von professionellen Kurzgesprächen und situativen Anliegen
  • Führen von lösungs- und ressourcenorientieren Gesprächen
  • Gruppenarbeiten und Erfahrungsaustausch

 

Zielgruppe

Fachkräfte der Eingliederungshilfe

 

Methoden

Das Seminar schafft - neben einer Einführung in die systemische Arbeit – eine Theorie-Praxis-Verknüpfung, damit die vorgestellten Methoden und Tools direkt in den Arbeitsalltag eingeführt werden können. Durch Praxisübungen und Fallbeispiele werden verschiedene Szenarien dargelegt und praxisorientiert bearbeitet.

 

Ihr Nutzen der Fortbildung

Die Teilnehmenden erhalten eine Methodenvielfalt und Sicherheit für Gespräche, die oftmals eine sofortige Handlungsfähigkeit erfordern. Die vermittelten Interventionen, Methoden und Tools sind praxisorientiert ausgerichtet und lassen sich in den Arbeitsalltag integrieren.

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Gianni Piana
Datum:01.03.27 bis 02.03.27
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P.
 

 

ystemische Werkzeuge für eine ressourcenorientierte Unterstützung

Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen und sollte individuell sowie ressourcenorientiert gestaltet werden.

Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, Leitungskräfte und begleitende Dienste, die systemische Methoden und Ansätze kennenlernen möchten, um Beratungsprozesse wertschätzend und lösungsorientiert zu gestalten.

Im Seminar werden die Grundlagen der systemischen Beratung vermittelt und praxisnahe Methoden vorgestellt, die speziell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Zielgruppe ausgerichtet sind. Neben der Theorie bietet das Seminar Raum, um die Methoden selbst auszuprobieren und individuelle Handlungsoptionen zu erarbeiten.

 

Inhalte

  • Systemische Grundlagen und der Ansatz des systemischen Arbeitens
  • Einbeziehung von Bezugssystemen in den Beratungsprozess
  • Strukturierung und Aufbau einer systemischen Beratung
  • Erarbeitung von Methoden und Tools für die Beratung von Menschen mit Behinderungen
  • Einsatz von Visualisierungen, Skalierungen und Fragetechniken
  • Führen von lösungsorientierten Gesprächen

 

Zielgruppe

  • Mitarbeitende und Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Leitungskräfte, Sozial- und Begleitdienste, die Interesse an einer systemischen Fortbildung haben.

 

Methoden

Das Seminar kombiniert theoretische Einführungen mit Praxisübungen, die im direkten Austausch und in Gruppenarbeit vertieft werden. Fallbeispiele und praxisorientierte Übungen sichern den Theorie-Praxis-Transfer und ermöglichen einen unmittelbaren Erfahrungsaustausch.

 

Ihr Nutzen der Fortbildung

Teilnehmende gewinnen eine fundierte Einführung in die systemische Beratung und können eine Vielfalt an Methoden und Techniken direkt in ihren Arbeitsalltag integrieren. Die Fortbildung vermittelt Sicherheit und Motivation, um Beratungen mit Menschen mit Behinderungen systemisch, strukturiert und zielgerichtet durchzuführen und zu gestalten.

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Gianni Piana
Datum:06.09.27 bis 07.09.27
1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr
Veranstaltungsort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 450 € p.P.
 

 

Systemische Beratung beim Übergang in Arbeit

Teilhabe am Arbeitsleben ist eine Kernaufgabe der WfbM und anderen Leistungsanbietern. Damit dies gelingt, benötigt es eine gute und strukturierte Vorbereitung und Begleitung.

In diesem Seminar werden berufliche Beratungen mithilfe systemischer Methoden & Interventionen vorgestellt, die speziell für Menschen mit dem Wunsch einer arbeitsweltlichen Teilhabe außerhalb der WfbM ausgerichtet sind.

Dieses Seminar richtet sich an alle, die systemisches Arbeiten im Kontext einer Beratung bezüglich der berufliche Teilhabe von Menschen mit  Unterstützungs-Bedarf ausprobieren möchten. Grundlagen der Arbeit sind wertschätzende sowie lösungs- und ressourcenorientierte Ansätze.

 

Inhalte

  • Systemische Grundlagen & der Ansatz des systemischen Arbeitens
  • Einbeziehung von Bezugspersonen in den Beratungsprozess
  • Strukturierung und Aufbau einer beruflichen Beratung
  • Verknüpfung von beruflicher und systemischer Beratung
  • Einsatz geeigneten Methoden und Interventionen
  • Führen von lösungs- und ressourcenorientierten Gesprächen

 

Zielgruppe

Mitarbeitende und Fachkräfte der Eingliederungshilfe, Leitungskräfte, Sozialdienste, Fachkräfte für berufliche Integration und weitere interessierte Mitarbeitende

 

Methoden

Das Seminar kombiniert theoretische Grundlagen des systemischen Arbeiten mit einer praxisorientieren Vorgehensweise und Übungen. Der direkte Austausch innerhalb der Gruppen und ein Theorie-Praxis-Transfer sind zentral.

 

Ihr Nutzen der Fortbildung

Teilnehmende gewinnen eine fundierte Einführung in das systemische Arbeiten mit der Verknüpfung der beruflichen Beratung. Eine Methodenvielfalt kann direkt in den Arbeitsalltag integriert werden. Die Fortbildung vermittelt Sicherheit, Struktur und Motivation, um arbeitsweltliche Beratungen systemisch und zielgerichtet durchzuführen und zu gestalten.

 

 

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Vanessa Finkenberg
Datum:18.11.2027
10:00 Uhr – 17:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 260 € p.P.
 

 

agesstruktur in stationären Wohneinrichtungen sinnvoll gestalten

In vielen stationären Wohneinrichtungen sind Mahlzeiten feste Orientierungspunkte im Tagesablauf – oft sogar die Höhepunkte des Tages. Diese Struktur kann sowohl Sicherheit bieten als auch zu einer gewissen Abhängigkeit führen, wenn sie den Alltag dominiert.

Wie können Fachkräfte diesen Balanceakt meistern? Welche Möglichkeiten gibt es, den Tag abwechslungsreicher zu gestalten, ohne die Struktur komplett aufzulösen? Und wie können Bewohner*innen stärker in die Gestaltung von Essenszeiten und Tagesablauf einbezogen werden?

Dieses Seminar bietet praxisnahe Impulse, um den Alltag in stationären Einrichtungen sinnvoller zu strukturieren, ohne dass Mahlzeiten zur einzigen Stütze werden. Gemeinsam reflektieren wir bestehende Routinen, hinterfragen mögliche Herausforderungen und entwickeln konkrete Lösungsansätze für eine flexiblere und individuellere Tagesgestaltung.

Inhalte

  • Mahlzeiten als soziale und emotionale Anker: Warum sind sie so wichtig?
  • Struktur vs. Abhängigkeit: Chancen und Herausforderungen fester Essenszeiten
  • Psychologische und soziale Aspekte des Essens in Wohneinrichtungen
  • Alternative Tagesgestaltung: Möglichkeiten für mehr Flexibilität und Autonomie
  • Partizipation der Bewohner*innen stärken: Mitbestimmung und Wunschkost
  • Kleine Veränderungen mit großer Wirkung: Praxisnahe Impulse für den Alltag
  • Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele

Zielgruppe

  • Fachkräfte in besonderen Wohnformen; Fachkräfte im Ambulant Betreuten Wohnen;
  • Hauswirtschafts- und Küchenpersonal
  • Einrichtungsleitungen und Qualitätsmanagement
  • Therapeut*innen und weitere Fachkräfte, die mit der Alltagsgestaltung befasst sind

Methoden

  • Impulsvorträge mit Fachwissen und Praxisbeispielen
  • Interaktive Diskussionen und Reflexion bestehender Strukturen
  • Gruppenarbeiten zur Entwicklung neuer Ideen und Ansätze
  • Erfahrungsaustausch mit Best-Practice-Beispielen
  • Fallanalysen und praxisnahe Lösungsstrategien

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Verständnis vertiefen: Warum Mahlzeiten in Wohneinrichtungen eine so zentrale Rolle spielen
  • Herausforderungen erkennen und neue Lösungen entwickeln
  • Konkrete Strategien für eine ausgewogene Tagesgestaltung mitnehmen
  • Bewohner*innen stärker einbinden und ihre Selbstbestimmung fördern
  • Impulse für eine flexiblere Gestaltung von Mahlzeiten und Tagesstruktur erhalten

Anmeldung über den Landesverband

Organisation:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
Seminarleitung:Christa Anna Fischer
Datum:28.01.2027
10:00 Uhr – 17:15 Uhr
Veranstaltungsort:Bildungscampus Marburg, Lebenshilfe Hessen
Teilnahmebetrag (wird vom Arbeitgeber bezahlt): 260 € p.P.
 

 

Methoden für Betreuung, Assistenz und Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf

Wie können Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag gut begleitet, gefördert und zu mehr Selbstständigkeit ermutigt werden? In diesem praxisnahen Seminar lernen Mitarbeitende aus Betreuung und Assistenz vielseitige Methoden kennen, mit denen sie Lern- und Entwicklungsprozesse im Alltag gezielt unterstützen können.

Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelner Arbeitsbereich, sondern die methodische Gestaltung von Begleitung im Alltag insgesamt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie Anleitung verständlich, motivierend und ressourcenorientiert gelingen kann. Dazu gehören personenzentrierte Herangehensweisen, klare Kommunikation, passende Hilfsmittel sowie kleine, direkt umsetzbare Methoden für unterschiedliche Alltagssituationen.

Das Seminar bietet einen Methodenkoffer für die tägliche Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf. Anhand von Praxisbeispielen und Übungen wird erarbeitet, wie Mitarbeitende Lernprozesse unterstützen, Selbstständigkeit fördern und Menschen in ihrer Entwicklung stärken können.

Inhalte

  • Grundlagen des Lernens im Alltag
  • Personenzentrierung und Ressourcenorientierung in der Begleitung
  • Methoden der Anleitung in unterschiedlichen Alltagssituationen
  • Verständliche und wirksame Kommunikation
  • Praktische Hilfsmittel und methodische Tools für die Begleitung
  • Selbstständigkeit gezielt fördern und Entwicklungsschritte unterstützen
  • Praxisübungen, Fallarbeit und Transfer in den Arbeitsalltag

 

Zielgruppe

Mitarbeitende aus Betreuung, Assistenz und Begleitung, die Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag fördern

 

Methoden

Kurzinputs, Gruppenarbeit, Praxisübungen, Austausch, Storytelling und Fallarbeit

 

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Sie lernen vielseitige Methoden kennen, um Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag gezielt zu begleiten.
  • Sie erweitern Ihre Kompetenzen in personenzentrierter Anleitung und verständlicher Kommunikation.
  • Sie erhalten praxistaugliche Impulse und Tools für unterschiedliche Alltagssituationen.
  • Sie nehmen einen Methodenkoffer mit, den Sie direkt in Ihre Arbeit übertragen können.

Anmeldung über den Landesverband

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Telefon: 0151 15745589