Inklusives Gesundheitsmanagement

Das Inklusive Gesundheitsmanagement der Lebenshilfe Gießen will die Gesundheit aller Menschen in der Lebenshilfe entwickeln, fördern und erhalten.

 

Dafür arbeiten wir auf mehreren Ebenen:

Es werden Einzel- und Gruppenangebote für die Beschäftigten und betreuten Menschen organisiert. Dabei arbeiten wir mit Krankenkassen, Fitnessstudios und anderen Anbietern zusammen. Die Angebote richten sich nach den Wünschen, aber auch den Bedürfnissen der Menschen.

Mögliche Angebote sind:

  • Präventionskurse in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung, Stress und Entspannung und Suchtprävention
  • Gesundheitstage in Einrichtungen zu besonderen Themen
  • Ergonomieberatung
  • Schulungen zumufbau einer Gesundheitskompetenz

Sprechen Sie uns an!

Im Arbeitsschutz ist das Ziel, die Gesundheit der Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung in der Lebenshilfe zu schützen und Gefahren bei der Arbeit abzuwehren.

Um Gefährdungen an den einzelnen Arbeitsplätzen festzustellen, führen wir regelmäßige Begehungen durch.

Hieraus können weitere Maßnahmen erfolgen, z. B. die Um- oder Neugestaltung einzelner Arbeitsplätze.

Wir bieten allen Beschäftigten, die innerhalb von 12 Monaten mehr als 30 Tage arbeitsunfähig erkrankt waren, ein Gespräch im BEM an. Für die Beschäftigten ist die Teilnahme freiwillig.

Das Ziel des BEM ist, mögliche Ursachen für die Erkrankung am Arbeitsplatz festzustellen und zu verbessern. Dies geschieht durch Zusammenarbeit mit den Leitungen, der Betriebsärztin und anderen Stellen. Das BEM ist sehr offen, man kann über alles reden.

Download Info-Flyer zum BEM

Gesundheitsbericht 2023

Der Betriebliche Gesundheitsbericht 2023 der Lebenshilfe Gießen e.V. und deren Tochterunternehmen kann hier heruntergeladen werden.

Themenschwerpunkte sind

  • Pflegende Angehörige.
  • Rückblick auf die Corona-Zeit.
  • Aktuelle Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.
  • Angebote des inklusiven Gesundheitsmanagements.

Aus der Praxis

An 4 Tagen gemeinsam über Gesundheit reden, spielen, raten und sich bewegen – dazu haben sich im Frühjahr 2024 10 Mitarbeiter der Lebenshilfe Gießen getroffen. Drei Beschäftigte der Lebenshilfe haben das Angebot als Teil des Fortbildungsprogramms für Beschäftigte der Werkstätten vorbereitet und durchgeführt.

Es ging um diese Themen: Wie bleibt mein Herz gesund? Wie kann ich mich gesund ernähren? Was sollte ich trinken? Wie kann ich mich entspannen?

Es gab viel Neues zu erfahren.

Erdbeermilch hat mehr Zucker als eine Cola. Das hat sehr überrascht. Am besten für die Gesundheit ist es, Wasser zu trinken, mindestens 1,5 Liter am Tag. Das sind ungefähr 6 Gläser.

Beim gesunden Essen ist das Verhältnis wichtig. Laut *Tellerregel* sollte das Mittagessen auf dem Teller zur Hälfte aus Gemüse oder Salat bestehen. Die andere Hälfte zu je einem Viertel aus Fleisch/Hülsenfrüchte und Beilagen.

Zur Gesundheit gehört aber noch viel mehr, wie das Regenbogenmodell zeigt. Da gibt es Dinge, die wir beeinflussen können, wie Bewegung und Ernährung, aber auch Sachen wie Politik, die das Gesundheitswesen organisiert, oder der Ort, an dem wir wohnen und an dem es laut oder leise, sauber oder dreckig sein kann.

Die Teilnehmer haben mit einem Phonendoskop auf ihr Herz gehört, den eigenen Blutdruck gemessen und mit einer App einen Blick in ihren Körper geworfen.

Wichtig für die Gesundheit ist neben Bewegung auch Entspannung, deshalb wurde ein virtueller Waldspaziergang unternommen und überlegt, welche Dinge einem guttun.

Am Ende waren alle sich einig: Wir haben viel gelernt, das war gut.

 

Eine Teilnehmerin berichtete uns nach der Fortbildung, ob es ihr Spaß gemacht hat. Was sie genau gesagt hat, können Sie hier nachhören (Link).

Kontakt

Büro Arbeits- und Gesundheitsschutz
Telefon: 06404-804200